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| Gartenanlage/Gestaltung |
| Die Grundelemente der Gartengestaltung |
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Bei der Gestaltung des Gartens sind mehrere
Elemente in ihrem Gesamteindruck zu beachten. Als Hauptelemente sind hier natürlich
Architektur und Bepflanzung zu nennen, aber auch Treppen, Mauern, Platten sowie
Skulpturen, können bei der Gestaltung des Gartens mitwirken. |
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| Eine harmonische Einheit lässt sich
erreichen, wenn einige ästhetische Prinzipien berücksichtigt werden.
Die
Gestaltungsgrundlagen lassen sich auf sechs Punkte reduzieren:
- Einfachheit,
Das Wechselspiel von Ruhe- und lebhaften Zonen. Die Kombination von verschiedenen
Linien und Mustern sollten einer Ordnung folgen.
- Harmonie
Harmonie kann am besten am Beispiel der japanischen Gärten gezeigt werden. Sie
wird durch den fließenden Übergang von Pflanzen und anderen Elementen mit der
Architektur des Hauses geschaffen.
- Ausgewogenheit
Die gewählten Elemente sollten in einem ausgewogenen Verhältnis stehen, was als
extreme Form von Symmetrie verstanden werden kann.
- Proportion
Sowohl die Größe der Elemente zueinander, als auch zum gesamten Garten muss
harmonisch sein.
- Aufmerksamkeit
Spannung im Garten kann erreicht werden durch das Setzen von Blickpunkten und das
Wecken von Neugier. Auf diese Art wird Bewegung geschaffen.
- Realisation
Der wohl wichtigste Punkt bei einer gelungenen Gartenplanung ist, die
Bedürfnisse und Vorstellungen des Besitzers zu befriedigen.
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Bewegung
Es ist möglich, durch unterschiedliche Geländeformen nicht nur unterschiedliche
Stimmungen hervorzurufen, sondern auch eine Komposition in die andere übergehen zu
lassen. Falls genügend Platz vorhanden ist, können verschiedene Flächen am besten durch
niedrige Pflanzen, Mauern oder andere Abtrennungen separiert werden. Eine Sitzecke im
Garten sollte also von einer auf Augenhöhe gehaltenen Bepflanzung umgeben sein. Ein
Garten wirkt um so länger und schmaler, je höher die Umgebung ist. Unproportionierte
Flächen schaffen Bewegung; laufen sie z.B. in einer geschwungenen Kurve aus, so können
große, überraschende Effekte erzielt werden.
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| Kompositionen Das Spielen und Experimentieren mit den vorhandenen Formen und
Farben im Garten ist lohnenswert. Die Elemente sollten hierbei bedacht ausgesucht und
aufeinander abgepasst werden. Die individuellen Ideen und Wünsche müssen mittels
raffinierter Planung und Pflanzung umgesetzt und mit den Gegebenheiten des Gartens in
Einklang gebracht werden, auch wenn hier oft auch auftretende Probleme gelöst werden
müssen. Durch Zuhilfenahme von Kletterpflanzen können z.B. hässliche Mauern oder tote
Bäume kaschiert werden, wobei Sträucher und Bäume sowohl als Sichtschutz als auch als
Blickfang dienen können.
Das wichtigste Ziel einer Komposition liegt darin, das Interesse des Betrachters zu
wecken. Reizvolle Aspekte entstehen durch das Wechselspiel von kontrastreichen und
harmonischen, von vertikalen und horizontalen Elementen mit neutralen Oberflächen.
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Optische Wirkung
Die verschiedensten Stimmungen im Garten können durch den geschickten Einsatz von Gras,
Kies, Ziegeln, Pflastersteinen oder Holz erreicht werden. Es gibt eine Vielzahl von
möglichen Anwendungen für diese Elemente. Wichtig ist es immer, Blickpunkte zu schaffen.
Selbst in kleinen Gärten ist die Möglichkeit gegeben wie z.B. durch Kübelpflanzen,
einer Statue oder durch interessante Gefäße, welche allesamt die Neugier des Betrachters
wecken. In größeren Gärten kann der Besucher durch einen Sitzplatz, eine Laube oder
einen Pavillon zum Verweilen aufgefordert werden. Falls möglich, sollte auch die
außerhalb des Grundstücks liegende Umgebung mit einbezogen werden. Der Blick auf ein
schönes Bauwerk oder die Landschaft sollte also nicht unbedingt zugepflanzt werden,
wohingegen störende Aussichten sich mit höheren Sträuchern und Bäumen abschirmen
lassen.
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