garten1.gif (7335 Byte)
Home
Gartenanlage
Gartenbereiche
Bauliche Elemente
Wohnen im Garten
Balkongarten
Kuebelpflanzen
Rasen
Ziergarten
Wassergarten
ObstgartenGemuesegartenkraeutergarten.gif (3028 Byte)
Pflanzen
Gartenjahr
GartengeraeteElektrogeraetePflanzenschutzSammelsurium          

 

 

 

Gartenanlage/Gartenformen
Japanischer Garten

 

Ein japanischer Garten strahlt geheimnisvolle Ruhe und zugleich Schönheit aus.
  
Die japanischen Gärtner setzen sich das Ziel in ihren Gärten Kompositionen zu schaffen, und wie ein Maler mit einem Pinsel auf der Leinwand, gestalten sie in der Natur ihre Bilder mit Harke und Schere. Von der Malerei übernahmen sie auch das Wissen um Raumgliederung, um Verteilung von Licht und Schatten. Außerdem lernten sie die Kunst, dem Werk seinen inneren Rhythmus zu geben.

Die Dimensionen selbst spielen kaum eine Rolle, dagegen sind einige zentrale Elemente unverzichtbar, das Prinzip lautet schlichte Gestaltung kombiniert mit wenig Material. Einen japanischen Garten anlegen heißt "ishi wo tatsu" = Steine aufstellen. Steine bedeuten festes Land, und geharkte Kiesflächen oder Kies symbolisieren Wasser, das zentrale Thema der Gestaltung. Dank dieser Symbolik sind sowohl die Teiche als auch die Flussbetten trocken, eine Alternative zur Gestaltung mit Wasser. Denn alle natürlichen Wasserelemente sind nicht nur extrem pflegeaufwendig sondern auch kostspielig.

Im Zusammenklang und der Kombination mit der entsprechenden Bepflanzung ensteht so ein Landschaftsbild, das sich wie ein Landschaftsgemälde nicht mehr verändern soll.

Da bunte Blumen durch ihre Farben ablenken sind sie in diesen Gärten selten zu finden, wichtiger sind die Formen, die harmonisch und rund sein sollten.

Zu den dekorativen Elemente gehört auch das Steinbecken, nicht nur ein Blickfang sondern auch ein Platz für Vögel. Aber nicht nur das Vogelgezwitscher sollte zu hören sein, sondern auch das zarte Plätschern des Shishiodoshis, ein Bambusrohr, das sich mit Wasser füllt und dann mit einem leisen Echo auf einen Stein tropfend entleert.

Die japanischen Gärten verdanken ihre Wirkung nicht nur einer ausgewogenen Komposition sondern auch der sinnreichen Nutzung relativ kleiner Flächen und Räume. Das Interesse an diesen Gartenformen wächst vornehmlich mit der Entwicklung der modernen Architektur, denn diese legt einen immer stärkeren Wert auf eine möglichst enge Synthese von Haus und Garten .

Für den eigenen Garten muss es kein Zen-Park sein, ein besseres Vorbild könnten Japans Hausgärten sein. Sie spiegeln abstrahiert die Schönheit der Natur wider.

 

 

 

 

 

 

 

Atelierline | Kochatelier | Wohnatelier | Dekoatelier | Gartenatelier | Hobbyatelier | Putzatelier | Witzatelier

  Impressum | Werbung | Sitemap