| Schwierig bei dem Bau der
Miniatur-Landschaft ist die Erdbewegung. Beispielsweise müssen für einen 50 qm großen,
20 cm hohen Hügel, zehn Kubikmeter Erde bewegt werden. Zuerst muss geklärt werden
- Soll der Garten der Entspannung und Ruhe dienen oder soll in
ihm gearbeitet werden.
- Wie steht das Haus, wo ist der größte Lichteinfall, welche
Farben sind vorhanden.
- Welche Blickrichtung wird gewünscht, sollte der Blick in
den Garten aus dem Haus heraus erfolgen und am schönsten sein, dann muss er große Weite
vermitteln.
Begonnen wird mit der Anlage der Wasserlandschaft, ob
symbolisch als trockene Kiesfläche oder mit natürlichem Wasser. Bei einem Areal von 100
qm sollte etwa ein Drittel für die Wasserfläche eingeplant werden. Um einen schönen
Blick vom Haus aus zu erhalten empfiehlt es sich das Bachbett nach hinten ansteigen zu
lassen.
Gestaltung
- Sie beginnt mit einem zentralen Stein oder Baum, dem alles
untergeordnet wird.
- Darauf ist die Steinsorte abzustimmen und festzulegen.
- Im Anschluss daran werden Kiesflächen, Rasen oder
Pflanzenteppiche angelegt. Für einen Teppich aus Bodendeckern werden in Regel bis zu 24
Pflanzen pro Quadratmeter benötigt.
Eine Gartenanlage kann in vier Wochen fertig sein. Um eine
Gesamtbild zu erhalten werden allerdings mindestens drei Jahre benötigt. So ist für die
Entwicklung eines japanischen Gartens unbedingt Geduld erforderlich. Zur fortlaufenden
Pflege ist ein intervallmäßiger Schnitt der Bäume -meistens zweimal im Jahr- notwendig.
Weitere Pflegemaßnahmen sind ansonsten nur für die Unkrautbekämpfung und die
regelmäßige Düngergaben durchzuführen.
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