| In der Regel müssen sich viele mit knapp
fünf Meter schmalen Reihenhausgärten begnügen, die oft genug nicht einmal zehn Meter
lang sind. Dennoch lassen sich auch auf kleinstem Raum bei einer guten Planung viele
Wünsche realisieren. Herauskommen sollte ein Plan von einem Garten, der nicht nur den
eigenen Bedürfnissen möglichst nahe kommt sondern auch mit der vorhandenen Zeit und
Arbeitskraft gepflegt werden kann. In der
Regel sind Reihenhaus-Gärten durch ihre geradlinigen Grenzen zu überblicken. Aber es
gibt viele Möglichkeiten, solchen Anlagen ihre Geradlinigkeit und damit die Langeweile zu
nehmen. Dazu muss er nur in mehrere Räume aufgeteilt werden. Mit geschwungenen Wegen,
Treppen, Rosenbögen oder Rankgittern lässt sich der Garten elegant in verschiedene
Bereiche gliedern. Dieser Garten macht neugierig, denn was dahinter liegt ist nicht sofort
ersichtlich. Auch verschiedene Elemente wie Brunnen, Skulpturen, Spiegel, aparte
Pflanzgefäße und Mosaike sorgen für Spannung.
Bei der Pflanzenauswahl ist es allerdings wenig hilfreich,
einen kleinen Garten gleich von Anfang an mit vielen Pflanzen zu überfrachten. Hier muss
nicht nur auf Wuchsform und -verhalten geachtet werden, auch Blattform,
Oberflächenstruktur und Blüte einer Pflanze spielen eine wesentliche Rolle, wenn
verschiedene Pflanzen in Beeten und Rabatten eine harmonische Einheit bilden sollen.
Beispielsweise kann eine Hochstammrose mit betörendem Duft für ein ganzes Rosenbeet
stehen, und eine Prachtglocke Enkianthus campanulatus gemeinsam mit einer
schönblättrigen Funkie Hosta einem schattigen Gärtchen Charme verleihen.
Werden einzelne Pflanzen geschickt kombiniert, dann lässt sich auch auf engstem Raum ein
kleines Paradies zaubern.
Die Terrasse am Haus lässt sich zudem mit mediterranen
Pflanzen im Kübel schmücken. Ein paar Kräuter in schönen Töpfen und Gefäßen bringen
südliche Atmosphäre, liefern Aromen für die Küche und sparen den Platz, den ein
eigener Kräutergarten einnehmen würde.
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