Holz bietet bei geringem
Konstruktionsaufwand individuelle gestalterische Möglichkeiten. Schon etwas Wind und
Sonne sorgen auch in der kalten Jahreszeit für einen trockenen, fußwarmen Sitzplatz auf
der Terrasse.
Holzfliesen eignen sich für die lose Verlegung auf ebenen und befestigten Untergründen.
Die Verlegung kann aber auch auf einem ebenen, verdichteten Sand- oder Kiesbett erfolgen.
Bei der Verlegung auf einem Untergrund aus Kanthölzern ist darauf zu achten, dass der
Abstand der Hölzer nicht zu groß ist, damit sich Tisch- und Stuhlbeine nicht dazwischen
verkanten können. Mit großflächig beplankten, individuell gestalteten Holzdecks lässt
sich jede Terrassenform realisieren. Allerdings muss der Abstand zwischen den Brettern und
Kanthölzern so bemessen sein, das das Wasser dazwischen ablaufen kann.Für Terrassen, die harmonisch in den Garten übergehen empfiehlt
sich ein Belag aus kesseldruckimprägniertem Rund- oder Kantholzpflaster. Kantholzpflaster
werden in der Regel als quadratische Holzabschnitte gefertigt. Rundholzpflaster kommen in
gleichen Durchmessern oder unsortiert in verschiedenen Höhen von 60, 80, 100, 150 und 200
mm in den Handel. Je größer die Höhe, desto tragfähiger ist der Boden.
Rundholzpflaster mit gleichem Durchmesser ergeben ein ruhiges Verlegebild, wogegen
unsortierte Hölzer eine lebhafte Struktur ergeben.
Die kesseldruckimprägnierten Kant- oder Rundhölzer werden mit der Hirnholzseite auf
einer Packlage oder Grobkiesschüttung im verdichteten Sandbett verlegt. Die
Zwischenräume und Fugen werden mit Sand ausgeschlämmt. Eine Holzpflasterfläche darf
nicht mit Betonstreifen oder ähnlich starren Materialien eingegrenzt werden, da das Holz
nicht arbeiten kann.
Kombinationen zwischen den einzelnen Belägen könne reizvolle Effekte ergeben, besonders
Verbindungen mit Mauern, erhöhten Pflanzgruppen und Treppen.
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