| Mit den dekorativen, farbigen winterharten
Alpenveilchen und Waldhyazinthen lässt ein Waldgarten optisch beleben. Auf feuchtem
Gelände können auch Primeln und Farne kultiviert werden, wogegen der Fingerhut eher
einen trockenen schattigen Standort bevorzugt. Sträucher
wie Rhododendron und japanischer Ahorn schätzen einen schattigen Waldboden. Diese
Pflanzen sorgen nicht nur für einen harmonischen Übergang von den niedrigen Stauden zu
den hohen Bäumen, sondern sie tragen auch zu einem ausgewogenen Gesamteindruck bei.
Die Neuanlage eines Waldgartens erfordert viel Geduld, denn
die Gehölze benötigen viele Jahre bis zu ihrer vollkommenen Entwicklung. Außerdem wird
für diese Gartenform ein Gelände von mindestens 1000 qm benötigt. Für den Waldgarten
empfehlen sich langsam wachsende Gehölze wie Roteiche oder Vogelkirsche.
Die Gartenwege sollten mit Materialien wie Rindenmulch
oder Kies belegt sein. Außerdem eignen sich für diese zwanglosen Anlagenform
natürliche gewundene Pfade besser als gepflegte Wege, die hier unpassend und ungeeignet
sind.
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