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| Chemikalien und
Pflanzenschutz |
| Leimringe gegen
Frostspanner |
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Je nach Witterung legt das
Frostspannerweibchen bis in den Dezember hinein ihre Eier in den Rindenritzen der Bäumen
ab. |
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| Im Frühjahr können
Frostspannerraupen große Schäden an den Obstbäumen anrichten. Die grünen Raupen sind
in der Lage, die Bäume komplett kahlzufressen. Auf biologischem Weg kann man bereits im
Herbst gegen diese Schädlinge vorgehen. |
Der Lebenszyklus des Frostspanners endet nämlich mit dem Hochzeitsflug im Herbst. Da die
Weibchen nur Flügelstummel besitzen und flugunfähig sind, müssen sie an den Stämmen
der Bäume hochkrabbeln. Auf diesem Weg werden sie begattet und legen dann die Eier in den
Zweigen der Bäume ab. Um diese Eiablage zu verhindern, werden am Baum Leimringe
angebracht. |
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Diese Ringe sind in Fachgeschäften zu
erhalten. Der Leimring muss dicht und fest am Stamm anliegen, damit die Falter nicht unter
dem Leimring hindurchkrabbeln können. Der Leimring sollte eine Mindestbreite von 6 bis 8
cm haben, da ein Weibchen ein schmales Hindernis eventuell überwinden kann. Die Pfähle
bei jungen Bäumen, die daran fixiert sind, müssen ebenfalls mit einem Leimring umwickelt
werden, da die Falter über den Pfahl und die Kordel in die Baumkrone gelangen können.
Die Ringe werden etwa Anfang Oktober befestigt und bleiben bis zum Frühjahr am Stamm.
Zu beachten ist auch, dass die Leimschicht im Laufe der Zeit eintrocknet. Daher sollte man
sie nach drei bis vier Wochen kontrollieren. Nach dem Abnehmen ist die Rinde mit einer
Drahtbürste zu säubern, um eventuell anhaftende Eier des Frostspanners zu beseitigen.
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