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Ziergarten/Nadelgehölze/Chemikalien und Pflanzenschutz
Schädlinge und Krankheiten bei Nadelgehölzen

 
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Fichtenröhrenlaus
Fichtenröhrenlaus

Sie saugt an den Unterseiten der Nadeln, die erst später gelb, danach braun werden und dann abfallen. Bei starkem Auftreten werden auch die jungen Triebe befallen und es entsteht eine beträchtliche Verkahlung von innen heraus.
Bekämpfung:
Ständige Kontrolle auf Befall der Nadelunterseite und bei Befall spritzen. In Befallsgebieten sollte auf eine vorbeugende Winterspritzung nicht verzichtet werden.

 
Gallenläuse
  • Es handelt sich hier um ananasartige Gallen an Fichten, die durch Läusekolonien hervorgerufen werden. Besteht aus dem Vorjahr die Gefahr starken Befalls, dann sollte die Bekämpfung vor dem Austrieb, möglichst schon im März zu erfolgen. Bei einem sichtbaren Befall hilft nur das Abschneiden und Verbrennen der mit Gallen befallenen Triebe.
Kiefernknospenwickler
  • Einzelne oder mehrere Triebspitzen werden ganz oder im oberen Teil braun und vertrocknen. Beim Abbrechen werden die hohlen Fraßgänge der bräunlichen Made sichtbar. Bester Bekämpfungstermin ist, Ende April/Anfang Mai. Bei einem starkem Vorjahrsbefall wird man auf eine vorbeugende Spritzung nicht verzichten können.
Wollläuse
  • sind als weiße Punkte an den Nadeln und an der Rinde erkennbar, meist als ganze Kolonien an jungen Trieben bei Kiefern, Douglasien und Fichten saugend. Ihr Auftreten ist oft Folge zeitweiliger Trockenheit.
Omorika-Sterben
  • Die Ursachen dieses Krankheitskomplexes sind bis heute noch nicht völlig geklärt. Erst beim gleichzeitigen Auftreten mehrerer Faktoren werden die Schäden sichtbar. Anfangs äußert sich die Krankheit durch ein gelbwerden der Nadeln, später durch Bräunung und Abfall von der Spitze her, danach setzt meistens wieder ein neuer Austrieb ein. Die Krankheit beginnt oft erst im Juli/August. Bei wiederholtem Befall droht ein Absterben. In langen, trockenen, heißen Perioden und bei schroffem Wechsel des Großklimas ist ein stärkeres Auftreten zu beobachten, auch bei Trockenheit oder stauender Nässe. Der Einsatz von Gaben mit Bittersalz brachten Hilfe.  Dauererfolg konnte erst nach Bodenverbesserung und Neupflanzung, bzw. Standortwechsel erreicht werden.
 
          

 

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