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Chemikalien und   Pflanzenschutz         
Schnecken im Garten

Die hier abgebildete Weinbergschnecke steht allerdings auf der 'Roten Liste'.
            
Zu den lästigsten Schädlingen im Garten gehören die Schnecken. Es handelt hierbei um sogenannte Feuchtlufttiere, die sich tagsüber versteckt unter Steinen, Blättern und zwischen Bodenteilchen aufhalten.
Nur bei regnerischem Wetter sind sie auch am Tag zu beobachten. Schnecken haben eine Vorliebe für zarte junge Pflanzen, weiche Blätter und süße Früchte. Mit ihrer reibeisenförmigen Zunge "raspeln" die Schnecken große Löcher in die Blätter. Dadurch können die Pflanzen auch total vernichtet werden.
Selbst wenn Schnecken sich während trockener Witterungsperioden nicht erkennen lassen,   an ihren Schleimspuren werden sie deutlich sichtbar.
Besonders gefährlich sind die Graue Ackerschnecke und die Gartenschnecke. Die zwittrigen Tiere begatten sich gegenseitig, im Laufe eines Sommers kann jedes Tier rund 400 Eier ablegen.
Bekämpfung


Zu diesen Maßnahmen gehört das Aufstellen von Lockfallen. So kann man kleine Gefäße, die zur Hälfte mit Bier gefüllt sind, in die Erde drücken. Die Schnecken werden vom Duft des Biers angezogen und ertrinken darin. Auch kann man um wertvolle Pflanzen Kalk- oder Gesteinsmehl ausstreuen. In schwierigen Fällen ist "Schneckenkorn" zu verwenden. Die Anwendung sollte jedoch genauestens nach Gebrauchsanweisung erfolgen.

  

 

 

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