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| Gartenbereiche |
| Kompost |
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Der Garten liefert alle notwendigen Stoffe die
für einen Komposthaufen erforderlich sind. Zum Kompostieren ist fast alles geeignet was
sich zersetzt und was nicht mit irgendwelchen Chemikalien behandelt wurde.
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Was kommt auf den Kompost
Grundsätzlich gilt, dass nahezu alles was verrotten kann, auch
kompostierbar ist. Wichtig allerdings ist dabei die richtige Mischung. Küchenabfälle in
großen Mengen gibt man vermischt mit Gartenabfällen auf den Kompost. Knochen
und Fleischabfälle zersetzen sich zwar auch, locken jedoch unter Umständen Ratten oder
streunende Haustiere an. Aus dem Garten kommen Baum- und Heckenschnitt, Blumenreste,
verblühte Schnittblumen, Gartenabfälle, Laub und Blumenerde darauf. Pflanzenteile mit
Krankheiten sollte man möglichst fernhalten. Größere Mengen Fichtennadeln, Wermuth-
oder Thujaschnitt sind ebenso zu vermeiden. Sie enthalten Stoffe, die das Wachstum der
für die Rotte wichtigen Bodenlebewesen beeinträchtigen können, ebenso die Blätter von
Nussbaum und Kastanie.
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Kompostanlage
Die Anlage eines Komposthaufens ist einfach. Der Platz sollte möglichst im
Schatten eines Baumes oder Gebäudes liegen.
Der Komposthaufen wird so angelegt, dass er unten etwa 1,20 -1,50 m breit ist. Die Länge
spielt keine Rolle, sie richtet sich nach Anfall und Platz. Fertig aufgesetzt sollte die
Anlage etwa 1,20 m hoch sein.
Als Basis schichtet man auf der Grundfläche etwa 20 cm hoch organische Abfälle auf,
überpudert sie mit etwas kohlensaurem Kalk, bestreut sie mit Hornspänen, Knochen- oder
Blutmehl und mischt das Ganze leicht durch. Dieser langsam wirkende, organische Dünger
ist eine gute Nahrung für Kleinstlebewesen, die das Verrotten in Gang setzen. Die
nächste Schicht -etwas Humusboden- verpasst das Kompostmaterial mit diesen
Kleinstlebewesen, die sofort mit der Zersetzung beginnen. Nachdem alles gut angegossen
ist, kommt eine Lage Zweige und schwächere Äste darauf. Wichtig ist der
Schichtvorgang, denn eine saubere und geruchsfreie Verrottung ist nur möglich, wenn
genügend Luft an das sich in der Zersetzung befindliche Material gelangen kann. Ohne
Sauerstoff würde das Material in Fäulnis übergehen und wäre damit ohne jeden Wert.
Neben der Luftzirkulation ist auch die richtige Feuchtigkeit von entscheidender Bedeutung
und nicht weniger wichtig ist der direkte Bodenkontakt. Stein- oder Betonplatten würden
den Kleinstlebewesen den Weg aus dem Gartenboden versperren.
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Kompoststarter
werden im Handel angeboten und dienen dazu, dass der Rotteverlauf beschleunigt
wird. Sie dürfen aber erst nach der Abbauphase eingesetzt werden, da die Kleinstlebewesen
die extreme Temperatur nicht überleben würden. Eine dünne Schicht Gartenerde oder
reifen Kompost enthält im Prinzip genügend Organismen. Ein Kompost, der allerdings sehr
einseitig zusammengesetzt wurde, benötigt solche Mittel. Es ist ratsam und
empfehlenswert, auf den Kompost immer eine vielseitige Mischung an Kompostgut zu
schichten.
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Kompostreife
Der Kompost benötigt etwa ein Jahr, bei sachgerechter geschichteter Beschickung,
bis er ausgereift ist. Die Reife ist leicht zu erkennen an der dunkelbraunen Färbung, der
feinen Krümelstruktur und dem herrlich frischen Duft nach Waldboden. Überreifer Kompost
vererdet mit der Zeit und verliert dabei seine Düngewirkung, lässt sich als
Bodenverbesserer aber immer noch gebrauchen. Roh- oder Frischkompost dagegen
-er ist das Endprodukt der Abbauphase- bildet eine schwer umsetzbare Auflageschicht
und wirkt so als Dauerhumus. Er liefert zwar nicht viel Nährstoffe, verbessert aber die
Bodenstruktur wesentlich.
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Kompostverwendung
Oberstes Gebot bei der Verwendung von Kompost ist, dass er niemals untergegraben,
sondern nur über die Beete verteilt werden darf um dann flach eingeharkt zu werden. Denn
die Lebewesen im Kompost, entfalten sich nur in einem luftigen Umgebung.
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Kompostsilos
eignen sich besonders für kleine Grundstücke und Gärten. Im Handel werden
verschiedene Systeme angeboten, die alle eine gute Durchlüftung haben. Sie werden in
Holz, Kunststoff und Metall zu erhalten. Darüberhinaus gibt es Thermokomposter, die durch
ihre wärmegedämmten Wände für eine volle Ausnutzung der Rottewärme sorgen |
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