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| Gartenbereiche |
| Meditationsgarten |
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"Im japanischen Garten spiegelt sich durch die Kunst der Andeutung und das System der
Symbole der Kreislauf der Natur, dessen untrennbarer Bestandteil der Mensch ist,
wider." |
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Für einen Meditationsgarten eignet sich am besten eine Gartenecke, angelegt mit den
Komponenten der Natur. Der Garten ist in Japan nicht nur ein Ort der Schönheit,
sondern auch ein Platz des Friedens und der Ruhe, ein Hort zur Erquickung der Seele.
Gerade diese Stimmung macht auch uns Europäern die japanischen Gärten so
sympathisch. Sie zeichnen sich durch eine besondere Naturverbundenheit aus, die sich zum
einen auf die Pflanzen, im übrigen aber sehr stark auf die Gestaltungselemente wie Stein,
Wasser, Brücke und Brunnen formuliert. |
Der Japaner versteht es, auf kleinstem Raum
zauberhafte Landschaften anzulegen, wobei die beiden Arten 'künstliche Hügel und Teiche'
und 'ebene Gärten', im Vordergrund stehen. Anhänger fernöstlicher Kulturen können auch
in Europa ihre japanische Gartenecke anlegen. Dazu ist es notwendig, sich mit den
Stilelementen zu befassen. Natürlich wird nur ein Japaner den typischen Garten zaubern
können. Doch auch hier in Europa lassen sich die einzelnen Elemente zusammentragen und im
eigenen Garten zu wirkungsvollen Gruppen arrangieren, zumal im Handel echte japanische
Gartenutensilien angeboten werden.
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Grundsätzlich gehört das Element Wasser, sei
es als Teich, See oder als ein fließendes Gewässer, in den Garten. Durch eine bestimmte
Anordnung der Steine entstehen Strudel und Strömungen. Über das Wasser sollten kleine
Brücken führen, aber auch Trittsteine können dieselbe Funktion übernehmen.
Im Garten selbst leiten Natursteine, als Schrittplatten verlegt, den Weg zu besonderen
Punkten, etwa zur hinteren Gartenecke, wo ein künstlicher kleiner Wasserfall als Quelle
und Sinnbild des Ursprungs des Lebens entspringt. Sie führen aber auch zu besonders
attraktiven Steinleuchten, die es in vielfältigen Formen und Größen gibt. Die
Trittplatten müssen möglichst unregelmäßig angeordnet werden, damit man zum langsamen
Gehen angehalten wird. Nur so kann man nach Auffassung der Japaner den Garten in Muße
betrachten.
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Die Bepflanzung ist nicht immer üppig.
Zwergnadelgehölze, vor allem Kiefern, prägen den Garten. Weitere Begleitgehölze sind
'Japanischer Ahorn', 'Sauerdorn', 'Japanische Zierquitte', 'Zaubernuss', 'Rispenhortensie'
und 'Zwergmispel'. Als Blumen sind 'Chrysanthemen' besonders wichtig, sie ist die
Nationalblume Japans.
Da nicht in jedem Garten die Möglichkeit besteht, vor allem das Wasser als lebendiges
Element einzufügen, legt der Japaner flache Kieselsteine aus, die alle in einer Richtung
den Weg des Flusses oder Baches aufzeigen. Derselbe Effekt kann auch mit Sand erreicht
werden. |
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