| Ziergarten |
| Bodenpflege und Bodenbearbeitung |
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| Um die Bodenfruchtbarkeit zu erhöhen und zu
fördern, ist er regelmäßig zu bearbeiten und zu verbessern. |
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| Hacken und Kultivieren |
ist nur unter den Gehölzen, zur
Unkrautbekämpfung oder bei Bedarf zur oberflächlichen Lockerung des Bodens, vorzunehmen.
Bei jungen Anpflanzungen kann regelmäßiges Durchziehen mit dem Kultivator durchaus
seinen Sinn haben. Bodenlockerungen unter älteren Gehölzen bringen keinen Vorteil, es
könnten dadurch eher die oberen Wurzelregionen zerstört werden. |
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| Graben |
| Ein Umgraben ist nur dann sinnvoll und
vorteilhaft für die Gehölze, wenn gleichzeitig organisches, wenig verrottetes Material
mit in den Boden eingearbeitet wird, um diesen zu lockern und zu durchlüften. Bei guten
Gartenböden ist die Grabegabel einem Spaten vorzuziehen, man kann mit ihr umgraben,
lüften und die Erde lockern. |
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| Mulchen |
Beim Mulchen wird die oberste Schicht des
Bodens -möglichst ganzjährige- mit organischem Material wie Laub,
Rasenschnitt, Kompost und Rindenkompost abgedeckt
Die Stärke der Mulchschicht sollte nicht mehr als 6 -8 cm betragen, bei späterer
Verrottung kann nachgemulcht werden.
Im Herbst lassen sich schwere Böden, durch ein flaches Eingraben der Mulchreste,
verbessern. |
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Das Mulchen unter Gehölzen schafft günstige
Bodenbedingungen, erhöht den Humusgehalt, düngt und hält die Erde lange feucht und
locker. |
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| Unterpflanzungen |
"In einem gesunden Garten wird man keinen
Boden sehen". Die landläufig genannten "Unkräuter" übernehmen in der
Natur die Bodenbedeckung. Wer diese nutzlosen Beikräuter nicht liebt, sollte Bodendecker
pflanzen.
Böden mit Pflanzen zu bedecken sind das Idealste der Bodenpflege. Sie erleichtert nicht
nur die Unkrautbekämpfung sondern sie verringern auch die Wasserverdunstung auf
exponierten, stark duchlässigen Böden. Darüberhinaus lockern sie mit ihren Wurzeln den
Boden und führen ihm ständig Humus zu. Unterpflanzungen mindern Frost- und
Dürreschäden, und viele von ihnen halten das Fall-Laub fest, so dass es weder optisch
stört noch im Garten umhergeweht wird.
Allerdings eignet sich nicht jede Pflanzenart mit kriechendem Wuchs zur Unterpflanzung von
Gehölzen.
Die Wahl der richtigen Kombination verlangt Wissen um die Lebensansprüche der einzelnen
Arten. Informationen sollte man sich diesbezüglich in guten Gärtenereien oder
Baumschulen holen.
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Durch die Kombination von Sträuchern
und Unterpflanzungen lassen sich viele Probleme der Gartenpflege von alleine lösen. |
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