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| Ziergarten |
| Heckenschnitt im Sommer |
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Mit dem Sommerschnitt wird die Hecke in
Ordnung gehalten. Unebenheiten, die im blattlosen Zustand nicht zu sehen waren, müssen
ausgeglichen und so der Zuwachs gebändigt werden. |
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| Alle einjährigen Triebe, die sich während
einer Vegetationsperiode gebildet haben, schneidet man zurück. Dadurch bekommen sie
wieder Form und werden im Laufe des Sommers höchstens noch einen schwachen Durchtrieb
bilden, der dann mit einem Spätsommerschnitt im August oder September reguliert wird. Ist
ein Verjüngungsschnitt vorgesehen, wird dieser während der Winterruhe durchgeführt. Wenn Singvögel in der Hecke nisten, dann schneidet man nicht vor
Ende Juli.
Im Übrigen entscheidet über den Schnitt-Termin sowohl die Wachstumsstärke, die vom
Boden, der Ernährung und der Witterung abhängig ist, als auch der eigene Ordnungssinn. |
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| Schnittform Erforderlich ist eine sogenannte Trapezform. Die Hecke muss also
unten breiter sein als oben, das heißt sie soll sich nach oben konisch verjüngen. Diese
Form verhindert ein Verkahlen der unteren Heckenpartien wegen mangelnden Lichteinfalls.
Als Faustregel für den Schnitt gilt: Pro Meter Heckenhöhe 10 cm Neigung. Ist also eine 2
m Hohe, geschnittenen Hecke an der Basis ca. 80 cm breit, sollte sie an der Krone 40 cm
breit sein, da nämlich die Neigung von beiden Seiten berücksichtigt werden muss.
Bei trockenem Wetter ist nach dem Schnitt gründlich zu wässern, um den Neudurchtrieb der
Hecke zu gewährleisten und das Rücktrocknen der nun kahl gestellten Astpartien zu
verhindern. |
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die nach beiden Seiten und in die Höhe
wachsenden Triebe sind regelmäßig abzuschneiden |
| nachdem Schnitt |
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wenn die Sträucher die gewünschte Trapezform
vorweisen, wird das Längenwachstum allmählich bis zur gewünschten Höhe geführt |
| nachdem Schnitt ist sie oben 10 cm schmaler
als unten |
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