| Hecken haben unterschiedliche Funktionen zu
erfüllen. Sie dienen einerseits als Sicht-, Lärm- und Windschutz, andererseits begrenzen
sie Gartenräume und Grundstücke. Ihr Vorteil ist, dass sie aus natürlichem Material
sind und manchen Tieren Unterschlupf bieten. Sie sind immergrün geben über viele Jahre
hinweg den gewünschten Schutz. Bei der Auswahl der
Gehölze ist zu beachten, dass es sehr viele Arten gibt, die einer solitären Anpflanzung
bedingen. Da sich nur sehr wenige Gattungen zur Heckenpflanzung eignen ist es ratsam sich
eingehend darüber zu informieren.
Für die Anpflanzung einer Koniferenhecke kommen vor allem
Eibe Taxus, Lärche Larix, Scheinzypresse Chamaecyparis und
Lebensbaum Thuja in Frage. Für Schnitthecken müssen nämlich ganz bestimmte
Arten und Sorten verwendet werden, da viele Nadelgehölze überhaupt nicht
schnittverträglich sind. Ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl der Koniferen sind auch
Wuchsstärke, Wuchshöhe und -breite, über die es sich beim Kauf in einer Baumschule oder
Gartencenter genauestens zu informieren lohnt.
Von Bedeutung ist auch der Platzbedarf einer Hecke. Bei
einer einreihigen Hecke rechnet man für die Pflanzung im allgemeinen, -jedoch abhängig
von der Wuchsstärke-, durchschnittlich mit drei Koniferen je laufenden Meter.
Grundsätzlich sind vor dem Anlegen einer Hecke die
Grenzabstände zu klären. Die Anpflanzung muss, in Bezug auf Höhe und Ausdehnung,
gemäß den örtlich geltenden Vorschriften vorgenommen werden. |