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Ziergarten/Stauden
Pflege von Gräser und Bambus

pampasgras Ziergräser benötigen im allgemeinen wenig Pflege, vorausgesetzt sie stehen an einem geeigneten Standort
        
Bodenvorbereitung

Es ist ratsam in trockene Böden, zur Verbesserung der Feuchtigkeitsspeicherung, organisches oder faserreiches Material  einzuarbeiten. Gräser aus subtropischen oder sehr trockenen Gebieten benötigen in milden, niederschlagsreichen Gegenden, einen durchlässigen, tiefen, sandigen Boden.

                

Zurückschneiden

Nach der Blüte werden bei einjährigen Gräsern die Ähren entfernt, um eine Selbstbefruchtung zu vermeiden. Jedoch bei Stauden werden diese nicht entfernt, da die Farbe der trockenen Blütenstände im Winter sehr reizvoll aussehen. Auch schützt das alte Laub die Wurzelkronen im Winter vor Frost.
Im Vorfrühling werden die Pflanzen bis auf den Grund zurückgeschnitten, damit sich das Laub kräftig entwickeln kann.

Die meisten Gräser mögen volle Sonne, einen freien Standort und durchlässigen, aber feuchtigkeitsspeichernden Boden. Wird eine Pflanze während eines trockenen Sommers nicht genügend bewässert, so kann dies Ursache für eine fehlende Blüte sein. Es ist also in den heißen Sommermonaten auf ausreichende Wassergaben zu achten.
Jedoch ist eine Staunässe zu vermeiden, da die Wurzeln sonst in Fäulnis übergehen.

                     

Winterschutz

Für Pampasgras Cortaderia selloana  ist es besonders gefährlich, wenn ein nasser Boden im Winter durchgefriert. Durch die Eisbildung kann der empfindliche Wurzelstock Schaden erleiden. Daher ist es erforderlich, dass der Wurzelstock auch im Winter keiner übermäßigen Feuchtigkeit ausgesetzt ist. Das ist zu erreichen, indem man im Herbst die trockenen Halme nicht abschneidet sondern sondern sie oben zusammendreht und zusammenbindet. Zusätzlich können die Halme noch mit Fichtenreisig geschützt und mit Folie umhüllt werden. So bleiben das Herz und der Wurzelstock relativ trocken und die Pflanze kommt unbeschadet über den Winter.
Erst im Vorfrühling werden die trockenen Halme, mit einer Heckenschere, bis in den neuen Wuchs zurückgeschnitten. Dazu sollte man feste Handschuhe tragen, denn die Blattränder sind messerscharf.

 

Bambus

  
Die Wurzeln des Bambus sind oft extrem hart und schwer zu entfernen. Um das Wachstum zu begrenzen ist um den Horst einen spatentiefen Graben zu ziehen, die Wurzeln zurückzuschneiden und mit einer Barriere zu umgeben.

         

Teilung

Horstbildende Gräser lassen sich leicht im Frühjahr oder Herbst durch Teilung vermehren.  Bei Arten mit Rhizomen,  wie Bambus, nimmt man den Horst auf und schneidet das Rhizom in Stücke, von denen jedes mindestens eine Triebknospe haben muss. Es ist äußerst vorsichtig bei der Trennung zu verfahren, um die feinen Wurzeln, die für das Anwachsen wichtig sind, zu schonen. Die Rhizome sind einzeln in Töpfe mit durchlässigem Substrat zu setzen, kühl, feucht, bei gutem Licht, aber geschützt vor starker Sonne zu kultivieren, bis die jungen Pflanzen angewachsen sind.

 

Umsetzen

Die beste Zeit für die Teilung und Umsetzung ist bei Bambus das Frühjahr, wenn die Pflanze austreibt. Es ist unbedingt notwendig, dass die geteilte Pflanze regelmäßig mit Wasser besprüht wird, bis sie eingewachsen ist.

  

 

 

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