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| Ziergarten/Ziergehölze |
| Schnitt der Ziergehölze |
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Sachgemäßer Schnitt und korrekte Erziehung halten einen Baum gesund und kräftig,
regulieren seine Form und Größe und verbessern in manchen Fällen auch die Optik.
Jeder Schnitt führt nur dann zum Ziel, wenn er die Wachstumsgesetze der Pflanze
berücksichtigt. Diese sind nicht bei allen Arten gleich, sie lassen sich jedoch je nach
Blütezeit und Wuchsform einteilen. Grundsätzlich ist jedoch zwischen einem
Auslichtungsschnitt und einem Rückschnitt zu unterscheiden
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Der Auslichtungsschnitt verjüngt den Strauch,
die artspezifische Wuchsform bleibt erhalten. Er fordert die Pflanze zur Bildung neuer
Triebe im bodennahen Bereich |
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Der Schnittzeitpunkt richtet sich nach der Blütezeit. Frühlingsblüher u.a., wie
Forsythie, Scheinquitte, Echter Jasmin, Bergrebe, Mandelbäumchen, Schneeheide,
Zierjohannisbeere, Kätzchenweide, Ginster schneidet man direkt nach der Blüte.
Die Gruppe der im Mai blühenden Gehölze oder sonstige Laubgehölze lichtet man im
Spätherbst, Winter oder zeitigem Frühjahr aus. Zu dieser Gruppe gehören
aufrechtwachsende Cotoneasterarten, Kolkwitze, falscher Jasmin, Deutzie, Weigelie,
Schneeball, Ball-Hortensie, Heckenkirsche, Feuerdorn
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Ein gleichmäßiger Rückschnitt aller Triebe kann vom
Spätherbst, nach dem Laubfall, bis zum Ende des Winters durchgeführt werden. Dieser
Schnitt fordert die Pflanzen zu einem dichten, kompakten Wuchs und beugt einem Auskahlen
der Gehölze vor. Darüberhinaus bietet sie besseren Sicht- und Windschutz.
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Der beste Zeitpunkt für einen Rückschnitt bei Sommerblüher ist gegen Winterende. Diese
Sträucher bilden ihre Blüten nur an den Spitzen junger, diesjähriger Triebe. Durch
einen radikalen Rückschnitt des ganzen Strauches erreicht man die Bildung vieler junger
Triebe. |
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Zu dieser Gruppe gehören Sommerflieder, Bartblume, Säckelblume, Rispen-Hortensie,
Fünffingerstrauch, Mandelbaum, Clematis, Strauchrosen, Johanniskraut und sommerblühende
Spiersträucher.
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Gehölze wie Hamamelis, Magnolien, Scheinhasel, Perückenstrauch, Felsenbirne und der
Goldregen eignen sich nicht zum Rückschnitt.
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Alte, zu starkwüchsige, ausgewachsene oder
aufgekahlte Gehölze lassen sich durch einen radikalen Schnitt in bodennahen Zonen
verjüngen. Ein solcher Rückschnitt lässt sich bedenkenlos nach einer Reihe von Jahren
wiederholen, vorausgesetzt es handelt sich um einen gesunden Strauch. Ein günstigster
Zeitpunkt für die Schnittmaßnahme ist nach dem Laubfall oder während der Winterzeit. Es
ist ein gutes Wundverschlussmittel zu verwenden, um die Überwallung der
Schnittstelle zu fördern. |
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