| Ziergarten/Stauden |
| Sommerastern Callistephus chinensis |
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Wie viele andere Sommerblumen gehört die
Sommeraster Callistephus chinensis zur Familie der Korbblütler Compositae.
Die Heimat dieser einjährigen Pflanze sind China und Japan. Die Sommerastern bilden
wechselständige, grob gezähnte oder eingeschnittene Blätter an kräftigen Stielen. Es
gibt einfache, halbgefüllte und gefüllte Sorten in vielen lebhaften Farben. |
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Verwendet werden Sommerastern in kompakt bzw. schwach wachsenden Sorten vorwiegend zur
Bepflanzung von Beeten und als Topfpflanzen. Sie haben einen buschigen Aufbau und
verzweigen sich reich.
Astern lassen sich je nach Art und Größe in alle Partien eines Ziergartens integrieren,
vom Steinbeet bis zur Staudenrabatte. Sie brauchen einen sonnigen, bis halbschattigen
Platz. Höhere Sorten sind dankbare Schnittblumen.
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| Die Aussaat beginnt im Kleingewächshaus ab
März oder ab April im Frühbeetkasten. Erst nach den Eisheiligen kommen die Setzlinge in
den Garten. Bei der Pflanzung sollte ein Abstand, je nach Sorte, zwischen 20 - 35 cm
eingehalten werden. Die Pflanzen benötigen einen humosen, lockeren Boden und während der
Kultur reichliche Wassergaben mit gelegentlicher Kopfdüngung.
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Die Pflanzen sind im Bereich des Wurzelhalses
leicht verletzlich. An diesen Stellen können Pilzerreger eindringen und die Pflanzen
vernichten. Am bekanntesten ist die sogenannte Asternwelke, die durch verschiedene Pilze
(Fusarium und Verticillium) verursacht wird. Da diese Pilze die Leitungsbahnen in den
Stengeln verschließen, welken die Pflanzen bei trockenem Wetter sehr schnell und sterben
ab. Die Erreger leben im Boden und dringen von dort in die Wurzel- und Stengelpartien ein.
Ein häufiger Standortwechsel ist deshalb zu empfehlen.
Sollte diese Krankheit auftreten, so sind die kranken Pflanzen sofort aus dem Bestand zu
entfernen und zu vernichten. Keinesfalls dürfen sie auf dem Kompost entsorgt werden. Nach
dem Auftreten der Asternwelke ist es ratsam vier bis fünf Jahre keine Astern auf die
gleichen Beete zu Pflanzen.
Da gegen diese Krankheit bis heute noch kein Gegenmittel vorhanden ist, sollte man auf
welkeresistente Sorten ausweichen. |
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Stauden |
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