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Ziergehölze/Pflanzen
Zaubernuss

       

zaubernuss
Zwischen Winter und Frühling ist die Zeit der Zaubernüsse. Dann entrollen sich an den noch blattlosen Zweigen dieser schönen Ziersträucher lange, schmale Blütenblätter, die als kleine, rundliche Gebilde bereits seit dem Herbst vorhanden sind. Leider ist dieses recht anspruchslose Blütengehölz nicht oft in unseren Gärten zu finden.
Die Zaubernuss gehört zu den schönsten im Winter blühenden Gehölze. Unter dem botanischen Namen Hamamelis ist sie ebenfalls recht bekannt.
Dieser Winterblüher erreicht eine Höhe zwischen 3 und 5 m und wird in vielen Arten im Handel angeboten. Aber alle Zaubernussarten wachsen nur sehr langsam, vor allem in der Jugend.
Einige Sorten beginnen bereits im Spätherbst zu blühen, andere erst im Januar in Eis und Schnee. Fröste können ihnen nicht schaden, trotzdem sollte der Standort sonnig sein. Die bizarr geformten Blüten in Gelb, Kupfer oder Dunkelrot duften sehr angenehm.
Die wohl schönste Art ist die Chinesische Zaubernuss Hamamelis mollis. Sie stammt aus Mittelchina und wächst baumartig 2-5m hoch. Das Laub glänzt auf der Oberseite metallisch, auf der Unterseite hat es einen grauen Filz. Bevor es im Herbst abgeworfen wird, färbt es sich goldgelb.

Die Japanische Zaubernuss Hamamelis japonica ist ähnlich in der Krone, ihre Blätter sind auf der Unterseite hellgrün und verfärben sich im Herbst kräftig orangerot. Die Blüten bestehen aus je vier gelben, leicht gewellten Kronblättern. Sie erreicht bei einem breit aufrechten Wuchs eine Höhe von etwa 2,5 - 3 m.

 

Standort und Pflege:

Den Platz für eine Zaubernuss ist mit Bedacht zu wählen. Die aparten Gehölze sollten in Einzelstellung gepflanzt werden. Besonders schön heben sie sich vor einem dunklen Hintergrund ab. So können sie gut vor Koniferen, immergrünen Laubgehölzen oder Mauern angepflanzt werden. Über einem Teppich aus roter, weißer oder rosa Schneeheide oder nah beim Haus in einem warmen, sonnigen, windgeschützten Winkel sind sie ebenfalls gut untergebracht.

Zaubernüsse sind recht anspruchslose Gehölze. Beste Pflanzzeit ist der Herbst nach dem Laubfall. Ein extremer Standort oder rauhe Windlagen sind zu vermeiden. Der Boden sollte tiefgründig und humos sowie neutral bis schwach sauer sein. Einige Nährstoffe bekommen den insgesamt trägwüchsigen Sträucher sehr gut.

Jeglicher Schnitt sollte unbedingt unterbleiben, nur die Wildtriebe müssen entfernt werden.

 

Sorten

"Westerstede" (hellgelb, blüht von allen am spätestens in II/III, wächst stark aufrecht, ist auffallend hart),
"Jelena" (dunkelorange, frühblühend XII/I, baumartiger Großstrauch),
"Diana" (eine der besten roten Sorten, leuchtend weinrot bis bronzefarben, spätblühend II), "Barmstedts Gold" (Blüten gelb bis dunkelgelb, innen purpurn, groß, reichblühend).
"Feuerzauber" und "Ruby Glow".

 

 

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