garten1.gif (7335 Byte)
Home
Gartenanlage
Gartenbereiche
Bauliche Elemente
Wohnen im Garten
Balkongarten
Kuebelpflanzen
Rasen
Ziergarten
Wassergarten
ObstgartenGemuesegartenkraeutergarten.gif (3028 Byte)
Pflanzen
Gartenjahr
GartengeraeteElektrogeraetePflanzenschutzSammelsurium          

 

 

 

Rasen   
Blumenwiese

blumenwiese. Neuerdings ist der Wunsch nach einer Blumenwiese sehr aktuell geworden. Wer sich jedoch eine solche  Wiese anlegen will, hat einige wesentliche Punkte zu berücksichtigen.
       
Zur Wirkung kommt eine solche Anlage nur auf größeren Flächen, denn die Erfahrungen haben gezeigt, dass eine Wildwiese im Hausgarten nicht ganz so einfach ist. Außerdem ist die Frage nach Lage und Standort von wesentlicher Bedeutung, da sich eine Blumenwiese nur in voller Sonne entwickeln kann. Aber auch die Bodenverhältnisse müssen die Voraussetzungen erfüllen, denn nur auf nährstoffärmeren Böden können Wildblumen wachsen.
Wichtig zu wissen ist, dass eine Blumenwiese nur sehr vorsichtig betreten werden darf, sie ist alles andere als ein Spielplatz und daher auch kein Rasenersatz.
Vor dem Anlegen ist außerdem zu bedenken, dass der Samenflug von einer Wildblumenwiese in andere Gartenbereichen zu höchst unerfreulichen Nebenerscheinung, wie Verunkrautung führen kann.
  
Um einen bestehenden Rasen zum Blühen zu bringen, ist zuerst die Schnitthäufigkeit von Jahr zu Jahr zu verringern, bis man nach einigen Jahren seine Wiese nur noch zwei- bis dreimal im Jahr zu mähen hat.
Der Boden muss 'abmagern', denn wo jahrelang ein Rasen intensiv gepflegt  und gedüngt wurde, benötigt dieser Prozess entsprechend Zeit. Nach und nach ändert sich dann auf natürlichem Wege die Artenzusammensetzung, und es stellen sich standortgetreue Pflanzen ein.
  
Für eine Neuanlage bereitet man einen möglichst mageren Boden in üblicher Weise vor und sät eine geeignete Gras-Wildblumenmischung aus. Bester Aussaattermin sind die Monate April und Mai. Es ist aber auch eine Herbstaussaat möglich. Wichtig ist beim Aussäen, den Samen anschließend nicht zu tief einzuharken  -etwa 5 mm tief-, da es sich bei verschiedenen Gewächsen der Mischung um Lichtkeimer handelt, die für den Keimvorgang viel Helligkeit benötigen. Anschließend wird die Bodenoberfläche leicht gewalzt und die ganze Fläche angefeuchtet. Dabei ist darauf zu achten, dass die Bodenoberfläche nicht verschlämmt. Vier bis sechs Wochen lang muss die Fläche immer gleichmäßig feucht gehalten werden, damit die Gräser und insbesondere die Kräuter problemlos keimen können.
Natürlich muss die Blumenwiese auch etwas gepflegt werden. Gemäht wird im Jahr der Neuanlage überhaupt nicht, bei Frühjahrssaat allenfalls im Herbst. Später reicht gewöhnlich ein einmaliger Schnitt im Juli/August aus. Für diese Arbeit reicht ein kräftiger Benzinrasenmäher völlig aus. Zu der landläufigen Meinung, dass "eine Wiese nie ungemäht in den Winter gehen soll", ist jedoch anzumerken, dass jeder seine eigene Erfahrung sammeln muss.
      
Um die Blütenpracht zu verstärken, lassen sich in einer Blumenwiese sehr gut zusätzlich Frühlingszwiebeln setzen. Es gibt aber auch noch die Möglichkeit, Wildblumen aus Samen selbst heranzuziehen und später in die Blumenwiese zu integrieren.

 

 

Atelierline | Kochatelier | Wohnatelier | Dekoatelier | Gartenatelier | Hobbyatelier | Putzatelier | Witzatelier

  Impressum | Werbung | Sitemap