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Rasen
Verwertung von Rasen-Schnittgut

rasenschnittgut Wird der Rasen in kurzen Intervallen von drei bis sieben Tagen gemäht, so kann man das feine Schnittgut mit ruhigem Gewissen ein- oder zweimal im Monat liegen lassen. Längeres Schnittgut dagegen sollte unbedingt entfernt werden. Ein regelmäßiger Schnitt ist für die Entwicklung eines dichten Rasenteppichs unbedingt erforderlich.
       
Bei feinen Zierrasen ist ein Mäher mit Fangkorb zu verwenden oder das Schnittgut nach dem Mähen abzuharken und lagenweise auf den Kompost zu geben. Durch das Entfernen des Schnittguts lassen sich Regenwürmer fernhalten, die Ausbreitung von Unkräutern wie Ehrenpreis einschränken und eine Verfilzung verhindern.
Dagegen kann ein Gebrauchsrasen  von einer dünnen Schicht Schnittgut profitieren, denn diese wird von den Regenwürmern verarbeitet und der Boden erhält dadurch Nährstoffe. Allerdings sollte der Großteil des Schnittguts immer entfernt werden, da größere Mengen den Rasen durch die Verrottung eher schädigen. Es ist besser die notwendigen Nährstoffe durch Düngergaben zuzuführen.

Rasen-Schnittgut eignet sich auch als Mulchdecke, da das organische Material sich zersetzt und in den Boden eingearbeitet werden kann. Durch die Mulchschicht wird die Feuchtigkeit im Boden gehalten und das Unkraut kann aus Lichtmangel nicht keimen. Jedoch kann nicht überall gemulcht werden. Es ist nur sinnvoll unter Bäumen, Sträuchern sowie unter Tomaten zu mulchen. Die Mulchschicht sollte dabei nicht mehr als 5 - 7 cm betragen, denn eine zu dick aufgetragene Schicht unterbindet den Luftaustausch.

Richtig kompostiertes Gras ergibt einen guten Humus. Es empfiehlt sich den Kompost nicht nur aus Rasen-Schnittgut aufbauen. Küchenabfälle, Laub und vor allem gröberes, auflockerndes Material sollte abwechselnd mit dem Gras kompostiert werden. Wichtig ist, dass das Gras trocken oder wenigstens angetrocknet auf den Kompost kommt.

 

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