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Rasen
Wachstumsstillstand des Rasens im Winter

Der Zierrasen kann unter der lockeren Schneedecke gut überwintern.
       
Im Spätherbst, mit den zurückgehenden Temperaturen und den geringen Lichtmengen, verlangsamt sich das Wachstum der Rasenpflanzen bis zum Stillstand. Bei der Züchtung neuer Pflanzen wurde nicht nur auf geringes Höhenwachstum, Dichtewüchsigkeit und Belastbarkeit geachtet, sondern auch auf die Winterfarbe.
Lichtmangel unter der Schneedecke oder starker Wind bei sehr niedrigen Temperarturen können trotzdem erwirken, dass ein Teil der Gräser abstirbt. Bei günstigen Voraussetzungen regenerieren sich die Gräser aber meistens wieder. 
Tipps zur Pflege
  • Solange die Gräser noch wachsen muss der Rasen auf normale Höhe gemäht werden. Bei Frostgefahr darf man allerdings nicht mehr mähen.
  • Mit einem speziellen Rasendünger mit Langzeitwirkung wird Ende Oktober bis Mitte November die letzte Düngung vorgenommen. Durch den langsam löslichen Stickstoffanteil erhalten die Gräser direkt nach dem Winter die notwendige Ernährung zu neuem Wachstum.
  • Gefrorener Rasen sollte nicht betreten werden, denn die Eiskristalle zerstören durch den Druck in den Gräsern die Zellwände und die Pflanze stirbt ab.
  • Sollte sich unter der Schneedecke "Schneeschimmel" ausgebreitet haben, so empfiehlt es sich bei Wachstumsbeginn im Frühjahr den Rasen zu vertikutieren. Die abgestorbenen und verklebten Blätter werden dadurch herausgekämmt.

 

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