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Duftende Blütenwände

      


Mit Duftwicken lassen sich wunderbar duftende Blütenwände zaubern.
       
 
Aber der Erfolg setzt eine optimale Saatgutwahl der Pflanzen voraus. Damit jedes Samenkorn eine Pflanze ergibt, sind diese im April in Töpfen vorziehen und im Mai an einen sonnig bis halbschattigen Platz in nährstoffreichen, frischen, humosen Boden auszupflanzen. Viel Licht ist erwünscht, jedoch nicht in Kombination mit Hitze und Trockenheit. Auch heftiger Wind stört die gute Entwicklung. Schließlich ist zu beachten, dass die einjährigen Schmetterlingsblütler jedes Jahr an einem anderen Ort kultiviert werden sollen. 
Wicken erfordern ein Gerüst an dem sie sich mit ihren Ranken festhalten können. Je mehr Blüten für Sträuße geschnitten werden, desto blühwilliger ist die Pflanze. Kommt es zu Samenansatz, lässt fast automatisch der Blüheifer nach.

Eine staudige Alternative zur einjährigen Wicke Lathyrus odoratus ist Lathyrus latifolius, die nur einmal -kurz vor oder bei Austrieb im Frühjahr- zu pflanzen ist. In ländlichen Gegenden behauptet sich diese Art schon sehr lange. Im Gegensatz zur Duftwicke wünscht sie einen etwas eher vor Sonne abgeschirmten Platz und ausreichend feuchten Boden. Die Pflanzen werden etwa zwei Meter hoch und beginnen im Juni zu blühen, Hauptblütezeit ist Juli und August.

  

 

 

 

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