| Züchtungen wie "Cleopatra" oder
"Prince Carneval" schmücken sich sogar mit zwei Farben und auffälligen
Zeichnungen. Die tropische Schönheit für Garten, Terrasse und Balkon wird je nach Sorte
30 bis 150 cm hoch. Als Topf- und Kübelpflanze eignen sich zwergwüchsige Sorten wie
"Lucifer". Diese Züchtung verdankt ihren diabolischen Namen den scharlachroten
Blütenblättern mit gelbem Rand, die an Flammenzungen erinnern. Bis Mitte Juni kann das Indische Blumenrohr gepflanzt werden. Die
aus den Tropen stammenden Pflanzen verlangen den ganzen Sommer über viel Wärme und von
daher einen sonnigen Standort, außerdem in reichem Maße Wasser und Nährstoffe sind
Voraussetzung. Die Erde muss deshalb reichlich mit Kompost oder anderem Dünger
angereichert und kräftig gegossen werden. Soll die zur Familie der Blumenrohrgewächse Cannaceae
gehörende Pflanze sich gesund entwickeln und viele Blüten tragen, sollte Verblühtes
laufend entfernt werden, damit sich die Nebenrispen besser entwickeln. Die Blütezeit
reicht bis in den August.
Beendet ist das Gartenjahr für die Staude, wenn der erste
Frost ihr Laub schwarz färbt. Dann wird alles Oberirdische abgeschnitten bis auf etwa 20
cm abgeschnitten, übrig bleibt nur der verdickte Wurzelstock, Rhizom genannt. Er
verbringt den Winter an einem kühlen, trockenen Platz. Um dort Fäulnis zu verhindern
werden die Rhizome von anhaftender Erde befreit und auf Zeitungspapier in trockenem Torf
oder Sand gelagert.
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