| Generell sollten die Pflanzen nicht der Sonne
ausgesetzt sein, sondern in einer wind- und sonnengeschützten Ecke auf dem Balkon oder
Terrasse die Ferien verbringen. So können sie beispielsweise in einer Wanne mit einer
etwa fünf bis acht Zentimeter dicke Schicht aus Blähton oder Kultursubstrat Quartier
beziehen, und werden danach solange gegossen, bis das Wasser auf dem eingestreuten
Substrat stehen bleibt. Diese Methode ist jedoch nur für in Tontöpfen kultivierte
Pflanzen geeignet. Ist kein Balkon vorhanden dann
können Topfpflanzen durchaus für einige Tage in einer mit 2 bis drei Zentimeter Wasser
gefüllten Bade- oder Duschwanne bleiben. Selbstversorgen lassen sich Pflanzen auch mit
gefüllten Wasserkugeln, die in die Blumentöpfe gesteckt werden. Die hübschen gläsernen
Kugeln mit den langen Stielen, bieten sich ohne weiteres als Dauerlösung an.
Größere Grün- und Kübelpflanzen erfordern allerdings
eine andere Methode. Diese Pflanzen können einige Tage problemlos überdauern, wenn sie
gut gewässert und ihre Erdoberfläche danach mit nassem Sand oder Tüchern abdeckt wird,
so dass die Erde weniger schnell austrocknet. Sehr große Zimmerpflanzen lassen sich auch
einschließlich Kübel bis zum Stammansatz in einen Plastiksack verpacken. Wird dem
vorausgegangenen Wasserbad noch Flüssigdünger zugesetzt, dann erhält die Pflanze
zusätzlich Nährstoffe..
Fast alle Pflanzen ermöglichen eine Kultur in
wasserspeichernden Spezialgranulaten. Dazu werden die Gewächse -in ausreichend große
wasserundurchlässige Gefäße- in das Granulat eingepflanzt und anschließend mit Wasser
aufgefüllt, bis die oberste Schicht leicht feucht ist. Für dauerhaft in Granulat
kultivierte Pflanzen empfiehlt sich ein Wasserstandsanzeiger, damit das nur selten
erforderliche Gießen auch nach der Rückkehr aus dem Urlaub nicht vergessen wird.
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