| Sichtbare schwarze Spuren auf eloxierten
Aluminiumprofilen lassen sich mit einem Schleifgummi wegradieren. Dagegen werden
Lackschäden auf Bandstahl oder Pulver beschichtetem Aluminium leicht angeschliffen und
mit einem Lackpinsel ausgebessert. Bei
schmiedeeisernen Möbeln sind beschädigte Stellen rechtzeitig mit Schleifpapier abzuschleifen
und mit Lack auszubessern. Auch für sie sind Schwamm und Seifenlauge das probate
Reinigungsmittel.
Holzmöbel sind nach wie vor der Favorit auf der Terrasse
und im Garten. Am unproblematischsten sind Teak- und andere Tropenhölzer. Sie sind so
dicht gewachsen und stark ölhaltig, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann, und
erfordern von daher keinen besonderen Holzschutz. Sie bekommen allerdings im Laufe der
Jahre eine leicht graue Patina als Zeichen von Natürlichkeit. Dazu werden im Handel
Holzlasuren und -öle angeboten, die vor allem der farblichen Auffrischung des Holzes
dienen. Sowohl die Lasuren als auch die Öle werden auf das trockene Holz aufgetragen.
Bei heimischen Nadelhölzern wie Kiefer oder Fichte stellt
sich dagegen die Frage, ob sie ausreichend gegen Witterungseinflüsse wie UV-Strahlen und
Feuchtigkeit geschützt sind. Unbehandelte Hölzer sollten deshalb vor dem ersten Gebrauch
mit Schutzlasuren gestrichen und etwa alle fünf Jahre mit demselben Mittel aufgefrischt
werden. Die meisten heimischen Hölzer kommen jedoch kesseldruckimprägniert in den
Handel.
Ob lackiert, lasiert oder geölt - auch Holzmöbel werden
mit warmer Seifenlauge gereinigt, die mit einer Bürste in Richtung der Holzmaserung
aufgebracht und dann abgespült wird.
Aber besonders empfindliche Materialien wie Peddigrohr,
Rattan und Weidengeflechte dürfen nicht mit Seife behandelt, sondern nur mit einem
feuchten Tuch abgewischt werden.
Zum Schluss empfiehlt sich bei Klappstühlen und -tischen
noch ein prüfender Blick auf die Gelenke, mit ein paar Tropfen Feinmechanik- oder
Nähmaschinenöl werden sie wieder leichtgängig gemacht.
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