| Meist ab Januar erscheinen die kräftig gelben
Rispen der Mahonie mit ihrem angenehmem Honiggeruch. Die immergrünen Sträucher fühlen
sich besonders im Schatten von Bäumen wohl. Auch die Zaubernuss ist ein recht
verbreiteter Winterblüher, die vor allem mit ihren Blüten aus gelben Fadenbüscheln an
den nackten Zweigen besticht. Die ersten Strahlen der
Februarsonne lassen das Schneeglöckchen seine Knospen entfalten, sie bringen grazile,
weiße Glöckchen hervor. Trotz seiner Schönheit sind alle Bestandteile dieser Pflanze
sind leicht giftig.
Tiefblaue, exotisch wirkende Sterne zaubert die niedrige
Zwergiris auf Beete oder in den Rasen. Und besonders farbenfroh gibt sich auch die
Strahlenanemone mit ihren rosa, blauen und weißen Blüten, die großen Gänseblümchen
ähneln. Unter den Gehölzen ist die Haselnuss die erste. Denn schon im Februar hängen
ihre langen, dünnen hellgelben Kätzchen von den Zweigen. In dieser Zeit sind auch die
kleinen, gelben Blüten der Kornelkirsche zu sehen, die vor allem in naturnahen Hecken zu
finden sind.
Auch andere Pflanzen beleben die grauen Wintertöne durch
leuchtend bunte Beeren. Rote und orange Kügelchen schmücken etwa Feuerdornhecken, und
die Schneebeeren haben die weißen Früchte, die so schön knacken, wenn man darauf tritt.
Ebereschen sind besonders in Vorgärten beliebt und werden von hübschen roten Beeren
geziert. Selbst einige Rosen behalten ihre Hagebutten, bis der Schnee ihnen weiße
Käppchen aufsetzt. |
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