| Darüber hinaus gibt es noch Tiere, die ohne
Absenkung der Körpertemperatur Winterruhe halten. Sie überbrücken die kalte,
nahrungsarme Zeit mit viel Schlaf und möglichst wenig Energieverbrauch, haben aber auch
wache Phasen, in denen sie von ihren Vorräten leben. Dazu gehören Eichhörnchen, Dachse
und Hamster. Fledermäuse fressen sich im Herbst ein
Fettpolster an und verschlafen den Winter dann versteckt unter dem Dach oder in einer
Mauernische.
Kröten und Frösche bevorzugen feuchte Keller und Gruben, wo sie in Kältestarre
verharren. Und dichte Büsche, Reisig- und Steinhaufen im Garten sind bei Igeln als
Unterschlupf beliebt.
Siebenschläfer richten sich im Herbst mit viel Lärm ihre
Behausungen in Erdlöchern, Nistkästen, Scheunen oder Dachböden ein. Hier überwintern
die possierlichen Nager zusammengerollt sieben Monate lang - von Oktober bis in den Mai.
In ländlichen Gegenden und am Stadtrand können Spitz-,
Wald- und Feldmäuse ins Haus schleichen. Da sie im Winter keinen Nachwuchs bekommen
können sie -wenn sie sich nicht gerade im Vorratskeller eingerichtet haben- geduldet
werden. Im Gegensatz zu Hausmäusen, die natürlich als Schädlinge bekannt sind und sich
auch in der kalten Jahreszeit vermehren.
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