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| Wohnen im Garten/Kübelpflanzen |
Terrakotta-Topf-Kunde
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Terra Toscana |
Terrakotta fasziniert durch seine
Ursprünglichkeit, Schlichtheit und die natürliche Eleganz. Hobbygärtner und
Inneneinrichter schätzen die Amphoren, Vasen, Reliefs und Pflanzengefäße aus gebrannter
Tonerde gleichermaßen. |
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| Ursprünglich stammt Terrakotta aus der
Toskana, denn dort liegen die zwei bekanntesten Herstellungsgebiete. Nicht nur die Region
um Siena sondern auch das Dorf Impruneta sind weltberühmt für einzigartige
Gartenkeramik. |
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Seit der Zeit der Etrusker sind diese Gebiete
bekannt für ihre gute Tonverarbeitung und bis heute werden dort Tradition und Handwerk
gepflegt.
Der Unterschied zwischen Siena- und Impruneta-Terrakotta liegt in der Tonqualität, denn
die Zusammensetzung der Erde ist von Region zu Region unterschiedlich. So besitzt
die Erde um das Dörfchen Impruneta eine weltweit einzigartige Konsistenz. Sie enthält
einen außergewöhnlich hohen Anteil an Mineralien und Aluminium-, Kupfer- und
Eisenoxyden. Der Ton brennt sehr hart aus und zeigt metallische Verfärbungen. Da diese
Gefäße fast kein Wasser aufnehmen haben sie eine höhere Frostresistenz. Der Ton ist
spröde und lässt sich schwer bearbeiten. Beim Klopftest klingt echte
Impruneta-Terrakotta etwas blechern. Dagegen tönen wasserspeichernde und daher
minderwertige Terrakotta- Gefäße dumpf.
Diese von handgefertigten Kübeln, Pflanzengefäßen oder auch Skulpturen sind nicht nur
in der Qualität wesentlich besser sondern auch viel teurer als maschinell hergestellte
Produkte.
Die hohe Nachfrage nach Terrakotta hat viele alte Manufakturen mittlerweile dazu bewegt,
Tongemische zu verarbeiten, die in Formen gegossen und sehr porös ausgebrannt werden. Die
Gefäße saugen sehr viel Wasser auf und sind daher nicht frostfest. Die poröse Topfwand
nimmt aus der Erde Mineralien, Dünger und Gießwasser auf, die an der Oberfläche
ausblühen. Auch diese Waren sind im Preis sehr erschwinglich. |
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