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Bäume

Pappel meist schlank und elegant

Populus Salicaceae

  

Pappel -Populus Salicaceae- Pappeln Populus sind eine Pflanzengattung in der Familie der Weidengewächse Salicaceae. Zu ihrer Gattung gehören etwa 35 laubabwerfende Bäume. Die sommergrünen Bäume oder Sträucher, die Wuchshöhen von 30 bis 45 Meter erreichen, können 100 bis 200 Jahre alt werden. Pappeln sind in Nordamerika sowie Eurasien beheimatet und hier vor allem an Flussufern und in Wäldern zu finden. Der Stamm ist in der Regel aufrecht, die Borke rau, rissig oder glatt zudem häufig graubraun und mit relativ dünnwandigen Korkzellen versehen. Am Stamm selbst sind nicht selten zahlreiche Wasserreiser zu finden. Die Blätter können dreieckig, herz- oder eiförmig sowie ganzrandig oder gelappt sein. Der Blattstiel ist lang, der Querschnitt rund oder seitlich abgeflacht. Wie andere Weidengewächse sind auch Pappeln zweihäusig, von daher gibt es männliche und weibliche Pflanzen, wobei die Blüten in kätzchenform der beiden sehr ähnlich sind. Die Früchte erscheinen in kleinen Kapseln und die Samen mit wolligen Haarschöpfen.
Pappeln werden vom Wind bestäubt, wobei die Blüten vor den Blättern erscheinen. Die kapselähnliche Frucht umhüllt die zahlreichen Flugsamen, die von einem langen, dichten Flausch aus Haaren umgeben sind. Die Samen sind vielfach nur wenige Wochen keimfähig und keimen bei günstigen Bedingungen, wie auf einem feuchtem Boden, relativ schnell aus.

Pappeln bilden stark ausgeprägte horizontale Wurzeln aus und gehören zu den am schnellsten wachsenden Gehölzen der gemäßigten Breiten. Sie sind einfach zu vermehren und viele Formen zeigen aufrechte, ausgeprägte Hauptstämme. Von daher finden sie  vor allem in der Holzproduktion ihre Verwendung.

Standort und Pflege

Pappeln verlangen einen Standort, in sonniger bis halbschattiger Lage. Sie sind für alle Böden geeignet, besonders aber auch für sehr nasse Böden.
Allerdings sind sie nicht für jeden Standort im Garten geeignet, da sie sehr schnell wachsen und über ein ausgeprägtes Wurzelsystem verfügen. In großen Gärten können sie jedoch bedenkenlos gepflanzt werden, wo sie zu schönen, wenn auch nicht langlebigen Bäumen heranwachsen.
Wässern und Düngen

Im Frühjahr und Herbst mulchen, bis der Baum gut eingewachsen ist. Zudem im Frühling mit Volldünger oder einem ähnlichen Nährstoff versorgen.

Besondere Maßnahmen

sind in der Regel nicht erforderlich. Die Bäume regenerieren sich sehr gut, wenn sie kräftig zurückgschnitten werden, beispielsweise um unschön geformte, abgebrochene oder beschädigte Äste zu entfernen.
 

Vermehrung

In der Regel empfiehlt sich eine Vermehrung im Winter über verholzte Stecklinge.
Krankheiten und Schädlinge

Blattrost, Blatt- und Spross-Bleiche, Blattfleckenkrankheit, Stammkrebs, Pappelkrebs, Rindenbrand, Braunfleckengrind.

Große Pappelbock, Kleine Pappelbock, Moschusbock, Blattnager.
Verwendung

Pappeln gehören zu den am schnellsten wachsenden Gehölzen der gemäßigten Breiten. Das beliebte Nutzholz wird unter anderem verarbeitet zu Holzwolle, Einstreu, Pellets, Paletten, Spanplatten, Sperrholz und Papier.

Als Windschutz sind Pappeln wegen ihres raschen Wuchses ebenso gut geeignet. Darüber hinaus wird die säulenförmige Populus nigra 'Italica' häufig als Alleebaum in Parkanlagen gepflanzt.

Darüber hinaus sind Pflanzungen zum Schutz an Flussufern und als Windschutz seit Jahrhunderten üblich.

 

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