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Bäume

Taschentuchbaum, Taubenbaum

Davidia involucrata

  

taschentuchbaum Der sommergrüne Taschentuchbaum -auch Taubenbaum genannt- ist ein Gehölz, das in den Gebirgen des mittleren und südwestlichen Chinas beheimatet ist. Der mittelgroße, laubabwerfende Baum erreicht eine Größe von etwa 6 bis 12 m und ähnelt in seinem Habitus einer Linde.
  
Der beliebte Zierbaum zeichnet sich besonders durch sein auffallendes Erscheinungsbild während der Blütezeit aus. Im Spätfrühling sind seine rahmweißen, tuchähnlichen Hochblätter zu sehen, die an einen Taubenschwarm oder an weiße Taschentücher erinnern. Die gegenständigen Hochblätter umgeben die unscheinbaren, etwa 2 cm breiten Blütenköpfchen. Die Hochblätter sind ganzrandig oder gesägt und unterschiedlich groß. Das größere, kahnartige, hängende Blatt kann bis zu 16 cm groß und das kleinere nur etwa halb so groß sein. Sie verleihen den blühenden Bäumen ihr einzigartiges Aussehen, die leider erst im Alter von 15 - 20 Jahren blühen

Die wechselständigen, gestielten, einfachen Laubblätter sind hellgrün, bei jungen Pflanzen glatt, später unterseits dicht und oberseits leicht behaart. Die roten Blattstiele sind 3,6 bis 7 cm lang. Die Blattränder sind gezähnt bis gesägt. Die im Oktober reifenden, sich meist einzeln entwickelnden Steinfrüchte sind etwa 3,7 cm lang, zuerst grün und später rotbraun. Sie enthalten 3-5 Samen, die bis zur Keimung etwa 18 Monate benötigen. Die dicken Winterknospen sind auffallend groß, etwas abstehend und rotbraun glänzend. Sie bringen von daher etwas Farbe in den winterlichen Garten.

In Deutschland sind Taschentuchbäume vor allem in klimatisch günstig gelegenen Parkanlagen und botanischen Gärten zu finden. Der Taschentuchbaum ist in der Regel nur in den wärmeren Gebieten Deutschlands zuverlässig winterhart. In Bensheim-Auerbach lässt er sich im Fürstenlager am unteren Ende der Herrenwiese bewundern. Siehe Video.

Neben der Nominatform wird noch eine Varietät unterschieden, die teilweise auch als eigene Art angesehen wird. Davidia involucrata var. vilmoriniana (Kahler Taubenbaum). Diese Form ähnelt Davidia involucrata sehr stark, jedoch sind ihre Blätter auf der Unterseite glatt. Sie ist eine ebenso wertvolle Gartenpflanze und gehört wie die meisten in Deutschland kultivierten   Exemplare zu dieser Varietät.

Der Baum wurde 1868 von Armand David in China entdeckt und von dem Engländer Ernest Henry Wilson in europäische Gärten eingeführt.

Standort und Pflege

Taschentuchbäume verlangen einen windgeschützten Standort, in sonniger bis halbschattiger und warmer Lage. Die Pflanzen bevorzugen einen tiefgründigen, ausreichend feuchten, durchlässigen und nährstoffreichen Boden. Die Pflanzen wachsen aber auch auf kalkhaltigen Böden. Ein Rückschnitt ist bei ihnen nicht erforderlich.
Wässern und Düngen

Im Frühjahr und Herbst mulchen, bis der Baum gut eingewachsne ist. Zudem im Frühling mit Rosendünger oder einem ähnlich kalkhaltigem Nährstoff düngen.

Besondere Maßnahmen

sind in der Regel nicht erforderlich. Nur die im Winter abgestorbenen Triebe sind im Frühjahr abzuschneiden, und beschädigte Äste direkt über einer gesunden Knospe zu entfernen.
 

Vermehrung

In der Regel empfiehlt sich eine Vermehrung über Absenker und Stecklinge, aber auch durch Aussaat lassen sie sich vermehren.
Verwendung

Da Taschentuchbäume breite Kronen besitzen und ihre Schönheit am besten zur Geltung kommt, wenn sie aus einer gewissen Entfernung betrachtet werden, sollten sie auch einen ausreichend großen Platz zur Verfügung gestellt bekommen.
 

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