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Blumenampeln

      

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Blumenampeln sind kleine hängende Gärten, die reizvolle und Platz sparende Akzente setzen können.

       
Wie bei richtigen Gärten, sind auch die attraktiven Hängearrangements abhängig von der richtigen Auswahl und passenden Zusammenstellung der Pflanzen. Die Palette möglicher Kombinationen ist dabei größer, als das oft beschränkte Angebot im Handel vermuten lässt.  
Selten gewählt, aber dennoch als Ampelpflanzen geeignet sind die mehrjährigen und sonnenliebenden Pflanzen wie Glockenblume, Phlox, Salbei, Dreimasterblume, Chrysantheme, Sauerklee, Ranunkel, Berufs-, Pfennig-, Eisen- und Steinkraut. Auch Immergrün, Günsel, Heuchera und Begonie sind ideale Gewächse, die sich mit einem halbschattigen bis schattigen Plätzchen ohne direkten Lichteinfall zufrieden geben.

Passend dazu lassen sich die ein- und zweijährigen Pflanzen wie das Leberblümchen, Kapuzinerkresse, Buntnessel, Löwenmäulchen, Tausendschön, Lobelie oder auch das Blaue Gänseblümchen arrangieren. Nach der Blütezeit kann jederzeit umgepflanzt werden, so dass sich immer wieder neue und interessante Pflanzenarrangements ergeben.

Die Grundform des Gesamtarrangements bilden die blühenden Pflanzen im oberen Teil des Gefäßes, wobei größere Exemplare mit aufrechtem Wuchs in die Mitte und niedrigere, leicht überhängende an den Rand gepflanzt werden sollen. Wurzelballen und Blumenerde müssen nach dem Pflanzen unbedingt das gleiche Niveau haben und sollten etwa zwei bis drei Zentimeter unterhalb der Gefäßoberkante liegen.

Wichtig für eine optimale Wirkung ist auch die Wahl der Gefäße, die es in den unterschiedlichsten Materialien, Formen und Arten gibt. Ebenfalls besonders schön sind Arrangements in offenen Gebilden aus Draht oder geflochtenen Naturmaterialien. Durch die weiten Maschen des Geflechtes können auch entlang der Wände seitlich Jungpflanzen eingesetzt werden.

Vor der Pflanzung wird die Innenseite des offenen Gefäßes mit Folie, Vlies oder Sackleinen ausgeschlagen, damit die Erde nicht herausrieseln kann. Mit einer Schere sind dann mehrere Drainagelöcher in den Boden sowie einige senkrechte Schlitze in die Seitenwände des jeweiligen Auskleidungsmaterials zu schneiden. Die unterste Schicht besteht aus Blähton, Tongranulat oder einigen Tonscherben auf die das Ganze bis etwa zur Hälfte hochwertige Blumenerde aufgefüllt wird.

Vor dem Einsetzen sind die Pflanzen ausreichend zu wässern. Für die Zeit danach sind sie regelmäßig zu gießen, zu düngen sowie alles Verblühte zu entfernen.

  

 

 

 

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