| Die Vermehrung erfolgt durch Kopfstecklinge
mit 3-4 Blättern. Die kräftigen, gesunden Kopftriebe sind mit einem scharfen Messer
knapp unter dem Blattknoten abzuschneiden. Mit einem scharfen Messer werden alle Blätter
bis auf die zwei obersten entfernt. Die Stecklinge sind an der Basis bis knapp unter den
untersten Knoten gerade abzuschneiden und in einen 12 cm großen Topf -ausreichend für 5
Stecklinge- einzupflanzen. In die feuchte Vermehrungserde, der ein geringer Anteil Sand
beigemischt ist, werden 2,5 cm tiefe Löcher gedrückt und die Stecklinge eingesetzt. Die
Stecklinge sind leicht anzudrücken, so dass sie aufrecht stehen bleiben. Zum bewurzeln wird der Topf an einen hellen, warmen Platz gestellt,
jedoch ist pralle Sonne zu vermeiden. Eine Woche nach dem Pflanzen wird von unten
gewässert und etwa 10 Tage später nochmals. Bei einer Bewässerung der Stecklinge von
oben besteht die Gefahr von Grauschimmel und Umfallkrankheiten. Sind die Jungpflanzen
bewurzelt, werden sie in 10 - 11 cm große Töpfe umgepflanzt und zunächst bei 16° C und
später bei 10-12° C weiterkultiviert. Die Pflanzen sind weiterhin sparsam zu wässern,
um einen kompakten Wuchs und frühzeitigen Blütenansatz zu fördern.
Jungpflanzen, die im August vermehrt wurden, sollen von
Mitte Oktober bis Mitte Februar an einem hellen Ort bei 4 - 6° C überwintern und mit
mäßigen Wassergaben feucht gehalten werden.
Erst nach den Eisheiligen, wenn es nicht mehr friert kommen
sie ins Freie, da Pelargonien keinen natürlichen Schutz gegen die Kälte haben. |