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Pflanzen/Balkon-Terrassengarten
Pelargonien
Typen

Pelargonien -zu den Storchschnabelgewächsen gehörende Pflanzen- lassen sich bezüglich ihrer Eigenschaften klassifizieren.
 

Es werden folgende Gruppen unterschieden:

Zonalpelargonien

haben mehr oder weniger ausgeprägte Ringe braune Ringzonen auf ihren Blättern, leicht behaarte Stängel und halbgefüllte oder gefüllte Blüten. Auch die rundlichen oder nur wenig gelappten Blätter sind flaumig behaart. Sie zeichnen sich durch Wetterfestigkeit aus und blühen unaufhörlich vom Frühsommer bis zum Spätherbst.

Zwerg- und Miniatur- Zonalpelargonien

Die meist 12 - 20 cm hohen, buschig und blühfreudigen Zwerg-Zonalpelargonien fühlen sich in Käste und Töpfen in Gewächshäusern und Wintergärten wohl.
Dagegen werden Miniatur-Zonalpelargonien nur 12 cm hoch und haben kleinere Blätter und Blüten. Diese Pflanzen zeichen sich durch reiche Blütenfülle in den verschiedensten Farben aus.

Edelpelargonien

sind wesentlich empfindlicher als ihre im Balkonkasten wachsenden Verwandten und in erster Linie Zimmerpflanzen. Die kleinen, strauchigen Pflanzen mit runden, tiefgesägten grünen Blättern und breiten, trompetenförmigen Blüten, können im Sommer nur an einem vor Regen geschützten Platz auf dem Balkon stehen. Sie blühen von Mai bis zum Herbstanfang und überwintern in einem Wintergarten oder auf einer hellen Veranda.

Efeu- oder Hängepelargonien

Diese beliebten Pelargonien mit ihren runden, gelappten, efeuähnlichen Blättern besitzen lange, reichverzweigte Triebe mit unzähligen einfachen bis gefüllten Blüten. Ihre Farbpalette reicht von Weiß, Rosa, Lachs, Rot bis Dunkellila. Die kriechenden oder hängenden Sprosse können bis zu einen Meter erreichen. Viele Efeupelargonien vertragen Wind, Regen und hohe Temperaturen, können aber auch im Halbschatten gehalten werden.

Duftpelargonien

gehören zu den Wildarten und erfreuen nicht nur durch ihr duftendes Laub, sie vertreiben auch unangenehme Plagegeister. Mücken und Fliegen weichen dem Zitronen- oder Minzgeruch aus. In Kennerkreisen werden Duftpelargonien immer öfter zum Würzen und Aromatisieren von Gerichten, Desserts und Drinks verwendet.

Pelargonienwildarten und Hybriden mit kleinen Blättern eignen sich hervorragend als Zimmerbonsai. Sie haben von Natur aus einen ungewöhnlichen Wuchs und relativ kleine Laubblätter. Dank ihrer unzähligen Blütenformen und Samenansätzen entstehen bizarre Formen. Sie können im Sommer im Garten oder auf dem Balkon gehalten werden, müssen aber vor dem ersten Frost eingeräumt werden. Junge Pelargonienbonsais sollten jährlich im Frühjahr umgetopft werden. Sie bevorzugen eine Erdmischung aus lehmigem Ton, Torf und Kies sowie organischem Dünger wie Knochenmehl oder Hornspäne. Regelmäßiges Nachdüngen garantiert zahlreiche neue Triebe.

Immer beliebter werden Hochstämmchen. Pelargonien sind dafür bestens geeignet - wenn ein paar Pflegehinweise beachtet werden. Die Hochstämmchen sollten einen hellen, sonnigen Standort haben und windgeschützt stehen. Wöchentliches Düngen, reichlich Wasser, das Entfernen alter Blüten und das Vermeiden von Staunässe garantiert monatelange Blütenpracht.

 

 

Pelargonie

 

 

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