| Zugeschnitten sehen beide Arten etwas
künstlich aus, so dass bei der Gestaltung besser ganze, flächige Elemente verwendet
werden sollten. Sie sind eine kostengünstige Alternative zu Natursteinplatten.
Natürlich gibt es auch qualitativ hochwertige Betonplatten mit Natursteinvorsatz, die von
daher gleichmäßig strukturiert sind. Sie sind allerdings meist genauso teuer wie
Naturstein und zudem kein Ersatz für das Original. Außerdem haben sie gegenüber
Naturstein den Nachteil, dass sie niemals verwittert aussehen. Die Größe der Platten ist unterschiedlich. Quadratische Platten
lassen sich in streng geometrischen Mustern verlegen, aus kleineren Quadraten und
größeren Rechtecken können weichere Muster entstehen, weil die Steine unterschiedlich
groß sind. Daneben gibt es noch Ziegel- oder Kopfsteinimitate, die -wie in der obigen
Abbildung- in Kombination mit den glatten Platten für Spannung auf einer Fläche sorgen.
Am besten wirken Farben, die den Zuschlagstoffen
entsprechen. Platten in Pigmentfarben sehen meist synthetisch aus und harmonieren weniger
gut mit den Pflanzen.
Betonplatten werden auf Mörtel verlegt, unter dem sich ein
8 cm starker Unterbau befindet. Damit das Wasser gut ablaufen kann ist eine Gefälle von
etwa 1,5 oder 2% erforderlich.
Betonflächen verlangen -wie viele andere Bodenbeläge-
auch eine gelegentliche Reinigung mit einem Hochdruckreiniger. Außerdem sind je nach
Erfordernis defekte oder lockere Platten auszutauschen, erneut einzusetzen und die Fugen
anschließend auszubessern.
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