| Durch einen Absatz und eine leichte
Richtungsänderung kann ein Treppenlauf interessant werden und unterschiedliche Ausblicke
im Garten ermöglichen. Sich windende Stufen sehen in der Regel einladend aus und betonen
oder umgehen bereits vorhandene Elemente wie Bäume. Auch ein flaches Grundstück kann
einen ganz eigenen Charakter bekommen, wenn ein Niveauunterschied und Treppen eingebaut
werden. Wie die Abbildung zeigt lassen sich sogar auf kleinster Fläche bewusst
Höhenunterschiede anlegen und einen bereits bestehenden Garten anders erscheinen. Oft
braucht es nicht einmal mehr als drei Stufen dazu. Selbst
eine Treppe sieht unterschiedlich aus, je nachdem ob sie aufwärts oder abwärts begangen
wird. So werden beim Abwärtsgehen, die Setzstufen überhaupt nicht wahrgenommen und beim
Hinaufgehen erscheinen sie als mehrere horizontale Linien. Zudem können die Stufen im
Schatten liegen oder auch selbst Schatten werfen. Diesbezüglich muss die Materialauswahl
auch den Kriterien entsprechen, denn die Stufen müssen klar erkennbar sein, damit sich
nicht zu Stolperfallen werden. Treppen sind in der Regel etwas teuer, aber aus
Sicherheitsgründen sollte nicht daran gespart werden.
Auch das Design der Stufen muss zum Standort und der
vorgesehen Nutzung passen. Ziegelstufen sind dekorativ und unauffällig. Sie passen am
besten in eine architektonische Umgebung nahe am Haus. Ihr Betonfundament verhindert, dass
sich die Steine bewegen und der Mörtel in den Fugen reißt. Dagegen harmonieren Stufen
aus Rundholz oder Stammholzscheiben sehr gut zu Gehölzbeständen und erfordern kein
aufwändiges Fundament. Daneben gibt es noch Naturstein-, Fels- und Metalltreppen sowie
Treppen aus Betonplatten und Kopfsteinpflaster.
|
|