| Die Fläche von Terrassen oder Patios soll
Menschen und Möbel bei jedem Wetter tragen und auch ein häufiges Betreten nicht übel
nehmen. Größe und Form der Materialien müssen den grundlegenden
Gestaltungskriterien genügen und sollten dem vorhandenen Ambiente entsprechen. Dabei ist
mindestens ein Material auf den Charakter und Stil des Hauses abzustimmen. Beispielsweise
kann ein- und dieselbe Oberfläche dies- und jenseits einer Terrassentür eine mitunter
spannende Lösung sein, vorausgesetzt das Material ist wetterbeständig. Auch
kontrastierende Materialien lassen sich äußerst effektvoll einsetzen. Aber ein zu
großer Mix aus Formen, Farben und Mustern ist zu vermeiden. Bei der Materialauswahl ist zu beachten, dass eine glatte Oberfläche ein Wackeln
von Stühlen und Tischen verhindert. Dagegen haben Beläge mit einer rauen Struktur den
Vorteil, dass sie nicht rutschig sind.
Der Belag muss stets mit einem leichten Seitengefälle
verlegt werden, damit das Regenwasser abfließt. Das Gefälle sollte von Gebäuden
fortführen und mindestens 15 cm unter einer wasserdichten Schicht im Mauerwerk beginnen,
damit das Gebäude nicht feucht wird.
Werden die Flächen von den Seitenwänden beleuchtet, dann
kommen Verlegungsmuster und Oberflächenstrukturen besonders gut zur Geltung. Zudem
können Pflanzen die harten Kanten eines Belags auflockern und vor allem großen Flächen
eine angenehme, geschlossene Wirkung verleihen.
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