| Die Holzbeläge sehen zudem noch sehr gut aus,
denn sie harmonieren mit jeder Gartengestaltung, egal ob formal und puristisch oder
zwanglos und naturnah. Die Beläge eignen sich für sonnige Patios und kommen auch
für Hanggärten in Frage, weil weder tiefe Fundamente noch teure Stützmauern
erforderlich sind. Als Belag empfehlen sich
Materialien aus Hartholz oder imprägniertem Weichholz. Die Oberfläche kann unbehandelt
bleiben oder lasiert werden. Es versteht sich von selbst, dass ein naturfarben lasiertes
Holz immer gut zu Pflanzen passt und mit ihnen eine optimale Verbindung eingeht, aber es
sind auch interessante Farbexperimente möglich. Auch Kombinationen mit anderen
Materialien lassen sehr attraktive Bodenflächen entstehen.
Darüber hinaus lässt sich gebrauchtes Holz -wie alte
Eisenbahnschwellen oder altes Gebälk- sehr gut als Holzbelag verwenden. Dies eignet sich,
mit seiner nicht immer ganz glatten und splitternden Oberfläche, besonders für zwanglos
gestaltete Gehölzbereiche oder in naturnahen Waldgärten.
Das Belegen von größeren Holzflächen sollte
Spezialfirmen überlassen werden, die sowohl Vorschläge für ein gelungenes Design
erstellen als auch die Bauarbeiten mit den erforderlichen Konstruktionen ausführen.
Holzoberflächen haben allerdings auch Nachteile. Sie
müssen mindestens einmal jährlich gereinigt und von rutschigen Algenbelägen befreit
werden, und verlangen eine gelegentliche Instandhaltung, damit sie gepflegt aussehen.
Sorgfältige Instandhaltung und regelmäßige Pflege dürften jedoch diese Probleme
lösen.
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