| Starre Beläge können sich seitlich nicht
ausdehnen, sodass sie keine Randbegrenzungen erfordern. Dennoch lassen auch sie sich aus
ästhetischen Gründen einfassen, wenn ein Weg optisch abgegrenzt werden soll. Randbegrenzung können so gestaltet sein, dass sie bündig als
Mähkante mit der Oberfläche des Weges oder der Rasenfläche abschließen. Mähkanten
sollten 15 bis 30 cm breit sein. Als Material haben sich dazu Beton, Ziegelsteine,
Betonpflaster oder andere Steine mit glatter Oberfläche bestens bewährt.
Die andere Variante ist eine Begrenzung in erhöhter Form.
Erhöhte Kanten halten stark wachsende Bodendecker davon ab, den Weg zu überwuchern,
kanalisieren den Wasserablauf und und ziehen eine klare Grenze zwischen verschiedenen
Oberflächen. Darüber hinaus sind sie erforderlich bei Wegen mit losem Material. Sie
können mit etwa 10 mm Höhe sehr niedrig oder mit mindestens 75 mm hoch angelegt werden.
Zur Begrenzung eignen sich viele Materialien, angefangen
bei Beton über Ziegelsteinen, Naturstein oder Holz bis hin zu Plastik, Glas, Metall oder
Bruchstücken. Formsteine gibt es in Rechteck- und Quadratform und manchmal abgerundet
für Kurven. Spezielle Formen und Größen lassen sich auf Bestellung auch zuschneiden.
Die wohl häufigste anzutreffende Art der Randbefestigung sind auf die Kante gestellte
Ziegelsteine. Sie eignet sich für betonierte Wege, Wege aus losen Materialien und
natürlich auch für Ziegelsteinpflaster.
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