| Allerdings muss bei der Anlage eines solchen
Grundstücks besondere Sorgfalt auf den Schutz des Gebäudes vor Hang- und
Oberflächenwasser verwendet werden. Weitaus
häufiger ist, dass die Hangneigung vom Haus weggerichtet ist. Um bei dieser Variante
gefällige und ausdrucksvolle Terrassierungen und Modellierungen zu erreichen ist für die
Ausformung einer großzügigen Böschung zusätzliches Erdreich und mehr Gartenfläche
erforderlich.
Die Terrassierung -in Art einer natürlichen
Geländeformung- ist in vielen Fällen nicht nur eine sympathische, sondern auch weniger
kostspielige Form der Hanggestaltung. Es lassen sich Plätze für aparte Gartenelemente
schaffen und zudem die gesamte Gartengestaltung neu konzipieren. Aber die Abhänge müssen
sicher und stabil, sowie gegen Erosion durch Regen und Abnutzung geschützt sein. Auch
sollte die Hangneigung niemals den Böschungswinkel überschreiten.
Es versteht sich von selbst, dass die Niveauveränderungen
natürlich dem Charakter des Geländes und seiner gesamten künstlerischen Anordnung
entsprechen müssen. Der gelegentliche Einbau von kurzen Treppen kann hier den Reiz
solcher Anlagen fördern. |