| Farne wie Hirschzunge, Pfauenradfarn, Wurmfarn
und Schildfarn beleben mit ihren unterschiedlichsten Wedelformen halb schattige Plätze.
Auch die staudigen Ziergräser haben es verdient im Garten platziert zu werden, sie sind
perfekte Partner für Blütenstauden und Rosen. Stauden
gibt es in den unterschiedlichsten Variationen und einer Vielzahl von Gattungen. Es gibt
Stauden die in Trocken- und Sumpfzonen wachsen und steile Hänge begrünen. Die
kriechenden Polsterstauden bedecken den Boden und schützen ihn vor Austrocknung und
Unkraut.
Nicht nur die Pflanzung, sondern auch die Pflege spielt im
Staudengarten jetzt eine wesentliche Rolle. Die alten Stauden sind von den vertrockneten
Blättern zu befreien und der Boden zwischen den einzelnen Pflanzen ist zu lockern. Dabei
ist jedoch darauf zu achten, dass bei der Bodenlockerung nicht der Austrieb andere
Zierpflanzen verletzt wird. Zu eng sitzende Pflanzen sind auszulichten, in dem die eine
oder andere Staude herausgenommen wird.
Ab Mitte April können die Knollen und Zwiebeln der nicht
winterharten Pflanzen in den Boden gebracht werden. Zuerst werden Gladiolen, Montbretien,
Tigerblumen, Sommerhyazinthen, Gartenfreesien und Sterngladiolen gepflanzt und Ende des
Monats kommen die Dahlien in die Erde.
Jetzt wird es auch Zeit zur Aussaat von einjährigen
Sommerblühern mit Vorkultur. Dies betrifft entweder Arten mit langer Entwicklungszeit
oder solche, die als junge Exemplare viel Wärme brauchen. Ebenso sind die Astern zu
säen, damit sie sich während der kühlen Frühlingswochen gut entwickeln. Ausgesät
werden auch alle einjährigen Sommerblüher, die sich für eine Saat an Ort und Stelle
eignen.
Wurden bereits im März Sommerblumen an ihrem endgültigen
Standort gesät, dann sind jetzt bei zu dichtem Stand die jungen Pflanzen auszudünnen und
auch darauf zu achten, dass sie frei von Unkraut wachsen. Im Steingarten und auf Rabatten
darf ebenfalls das Unkraut nicht wuchern. Je sorgfältiger im Frühjahr gearbeitet wird,
desto weniger Arbeit erfordert der Sommer.
|