| Der ganze April ist unter anderem auch
Pflanzzeit für die verschiedensten Gehölze. Die Laub abwerfenden können bis zum
Austrieb oder auch noch später gepflanzt werden, -falls sie in Containern stehen- und die
immergrünen lassen das den ganzen Monat hindurch zu. Aber auch Obstbäume,
Beerensträucher und Stauden können jetzt in die Erde kommen, genauso die Zwiebel- und
Knollenpflanzen des Sommers wie Dahlien und Gladiolen. Darüber hinaus lassen sich die
ersten Sommerblumen ins Freiland säen und gegen Ende des Monats werden eine ganze Anzahl
der Einjahrsblumen gepflanzt. Die immergrünen
Nadelgehölze sind zu pflanzen, wenn der Boden schon erwärmt ist. Dies sollte möglichst
an einem trüben, regnerischen Tag geschehen. Zuerst sind die neuen Koniferen tüchtig zu
wässern und danach ist die Erde mit Torf abzudecken, um eine Verdunstung des Wassers zu
verhindern. Größere Pflanzen sind an einem Pflanzstab zu fixieren.
In den wärmeren Regionen wird mit dem Entfernen des
Winterschutzes begonnen, damit der Austrieb nicht behindert wird. Nur bei einigen Pflanzen
wie Federmohn, Schaublatt und Lilien kann der Schutz für sehr kalte Nächte noch
notwendig sein.
Bei Rosen, frühblühende Zwiebelblumen, ältere Stauden
und Gehölze sollte mit der Düngung begonnen werden. Nicht zu vergessen die
zurückgeschnittenen Hecken, die ebenfalls jetzt eine Nährstoffgabe zur Unterstützung
des neuen Triebs erhalten wollen.
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