| Zucchini und Bohnen werden jung gepflückt,
dagegen müssen Tomatenfrüchte vollreif sein. Tomatenpflanzen sind weiterhin alle fünf
bis sechs Tage auszugeizen und ein häufiges, flaches Hacken die Beete hält sie nicht nur
unkrautfrei sondern auch die Erde wird locker, so dass Luft in den Boden kommt. Im Gemüsegarten stehen die Aussaaten von Mairüben und Speiserüben
Anfang August an und Blattstielgemüse sollte bis Mitte August eingesät werden. Für die
Herbsternte ist die Feldsalataussaat zwischen dem 5. und 10. August dran, Chinakohl in den
ersten Augusttagen, Überwinterungszwiebeln zwischen dem 15. und 20. des Monats. Für
Spinat, der zum Frühjahr lecker schmecken soll, ist die beste Zeit Mitte August.
Zu Monatsbeginn können die weißen Frühlingszwiebeln
ausgesät werden und die Winterrettiche müssen in der ersten Augusthälfte in die Erde,
damit sie bis zum Herbst fertig sind. Dagegen lassen sich Radieschen noch den ganzen
August über aussäen. Die Wintergemüse wie Kohl und Sellerie benötigen noch
Nährstoffe, damit sie sich zu ihrer vollen Größe entwickeln können.
Weitere mögliche Nachkulturen sind Schnitt- und
Pflücksalat, Speiserüben, Winterzwiebeln und Blattstielgemüse. Wer im nächsten Jahr
früh frische Petersilie ernten möchte, sollte ebenfalls im August aussäen. Nicht zu
vergessen, dass vor jeder Neueinsaat oder -pflanzung der Nährstoffvorrat im Boden mit
gutem Kompost oder sonstigem Dünger aufgebessert werden muss.
Für eine Ernte noch im Herbst sind Anfang August gut
entwickelte Kopfsalat- und Kohlrabi-Setzlinge zu pflanzen. Endivien sollten Anfang August
gesetzt werden. Alles muss bei Trockenheit häufig gewässert werden, damit die Pflanzen
sich rasch entwickeln. Auch sonst ist ausreichendes Wässern wichtig.
Wer über abgeerntete freie Flächen verfügt, sollte diese
für eine Gründüngung nutzen, um so die Humusversorgung und damit den Garezustand des
Bodens optimal zu beeinflussen. Dazu werden fertige Packungen in gut sortierten
Gartenfachgeschäfte angeboten |