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Gartenjahr

Dezember
        
Ziergarten

Stängel von Wildstauden und Gräsern können den Winter über stehen bleiben. Sie sind in der Winterzeit im Garten nicht nur ein dekorativer Schmuck, die Beeren und Samenstände dienen den Vögeln auch als Futter.

      
 
Nachdem die Bäume endgültig alle Blätter abgeworfen haben, kann das Laub zusammengerecht, kompostiert oder zwischen den Sträuchern verteilt werden. Die Rosen sind anzuhäufeln und Ende Dezember zusätzlich mit Fichtenzweigen abzudecken. Auch die Stauden, Rhododendren und frisch gepflanzten Zwiebelblumen benötigen gegen Frost eine Decke aus Tannenzweigen. Laub dagegen darf nur als Decke für die Wurzel-Umgebung von immergrünen Gehölzen verwendet werden. Die Veredlungsstellen von Stammrosen werden ebenfalls mit Fichtenzweige geschützt. Auch Polsterstauden mit wintergrünen Blättern an Südböschungen reagieren empfindlich auf Fröste ohne Schneedecke und sind nach Möglichkeit abzudecken. Immergrüne Laub- und Nadelgehölze müssen -wenn es in den vorhergehenden Wochen recht trocken war- bei frostfreiem Boden nochmals gegossen werden.

Rosen, Laubgehölze, Ziersträucher und größere Laubgehölze können noch gepflanzt werden, solange der Boden offen ist. In wärmeren Regionen und bei milden Wintern lassen sich diese Arbeiten den ganzen Dezember hindurch ausführen. Frisch gepflanzte Gehölze sind im ersten Winter im Wurzelbereich mit Erde anhäufeln.

Bei frostfreier Witterung wird die Gehölzpflege mit einem Auslichtungs- oder gegebenenfalls Verjüngungsschnitt von Blütensträuchern fortgesetzt.

 

            

 

 

 

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