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Juli
      
gemuesegarten Gemüsegarten

Außer der Ernte vom Gemüse ist auch deren Pflege nicht zu vernachlässigen.

   
      
 
Die Beete sind möglichst nach jedem ergiebigen Regen zu hacken, um die Erdoberfläche wieder aufzulockern und unkrautfrei zu halten. Die Tomaten sind aufzubinden, regelmäßig auszugeizen, alle zwei Wochen flüssig zu düngen sowie bei Trockenheit zu wässern. Die Bohnen sind anzuhäufeln und ständig durchzupflücken, auch die Schoten der Erbsen sind rechtzeitig zu ernten.

Als Erntezeit empfiehlt sich für Blattgemüse am Abend zu schneiden oder ziehen, dagegen sind Knollen und Wurzeln erst besser am Morgen zu ernten. Und für den Wintervorrat werden Würz- und Heilkräuter geerntet, getrocknet und in Essig beziehungsweise Öl konserviert oder portionsweise eingefroren.

Auch die Gemüsearten zur Nachkultur sind termingerecht auszusäen. In der ersten Julihälfte werden Buschbohnen, Möhren und Rote Beete ausgesät. Frühkartoffeln, Dicke Bohnen, Erbsen, Kohlrabi und Steckzwiebeln machen Platz für Folgekulturen wie Grünkohl, Salat und Kohlrabi, für Radieschen und Rettich, Chinakohl und Zuckerhut, Radicchio, Pak Choi und Speiserüben. Bei einigen dieser Gemüsearten sind genaue Saattermine einzuhalten, denn bei zu später Saat können sich die Pflanzen nicht voll entwickeln. Alle im Juli zu säenden oder pflanzenden Gemüsearten sind raschwüchsig und brauchen also ausreichend Wasser und Nährstoffe.

Da Gründüngungspflanzen die Fruchtfolge abwechslungsreicher gestalten und damit gegen Schädlinge vorbeugen, ist eventuell die Saat von Lupinen, Phacelia, Buchweizen oder Wicken sinnvoll. Denn es ist zu bedenken, dass bereits die Vorkulturen vom Nährstoffvorrat im Boden zehrten und dieser nun wieder aufgefüllt werden muss. Dazu dient guter Kompost, ergänzt mit einem organischen oder mineralischen Volldünger.

 

            

 

 

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