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Frühbeet und Kleingewächshaus

Für Basilikum sollte ein Plätzchen im Frühbeet oder Gewächshaus reserviert werden. Denn das köstliche Grün verkühlt sich leicht und verträgt nicht viel Regen.

   
        
  
Paprika, Auberginen und Melonen sind im Frühbeet besser untergebracht als im Freiland, Tomaten und Gurken dagegen fühlen sich im Kleingewächshaus wohler. Allerdings empfiehlt es sich diese beiden Gemüsearten nicht gemeinsam unter einem Dach zu kultivieren, da die Wünsche in Bezug auf Wärme und Feuchtigkeit zu unterschiedlich sind. Für eine gute Luftzirkulation im Kleingewächshaus sorgt ein Ventilator, so dass Krankheitserreger wie Pilze keine Chance haben.
Ein freigewordenes Frühbeet lässt sich auch zur Anzucht von zweijährigen Blumen verwenden. Denn im Gegensatz zu den einjährigen Sommerblumen benötigen die zweijährigen zur Entwicklung von Blättern und Blüten zwei Vegetationsperioden. Das heißt, sie werden im Sommer ausgesät und blühen dann schon im Frühjahr des nächsten Jahres.
Zu den zweijährigen gehören, außer den Stiefmütterchen und Tausendschön, der Fingerhut, die Marienglockenblume, die Stockrose oder Malve, die Bartnelken und die Königskerze. Auf diese blühfreudigen Pflanzen sollte nicht verzichtet werden. Eine Selbstanzucht von Stiefmütterchen und Tausendschön ist ohne große Probleme im Frühbeetkasten möglich.
Bis zur Keimung sollte das Saatbeet feucht und dunkel gehalten werden. Nach dem Aufgehen der Saat muss es hell, aber nicht sonnig, sondern nur mäßig feucht sein, allerdings auch nie völlig trocken. Wenn die jungen Pflänzchen sich fassen lassen, dann sind die zu dicht stehenden herauszunehmen und auf ein anderes Beet in einem Abstand von 15 - 20 cm einzupflanzen.
Es empfiehlt sich, bei Stiefmütterchen, Bellis und Bartnelken Farbsorten auszusäen und keine Mischungen, da die Farbauswahl nur selten ein befriedigendes Ergebnis bringt.
 

 

 

 

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