| Wichtig ist jetzt vor allem das Säen und
Pflanzen der frostempfindlichen Arten. Dazu zählen Bohnen, Gurken, Kürbisse, Tomaten,
Paprika, Auberginen und Sellerie gehört dazu. Ferner werden Winterendivien, Kopfsalat,
Rote Bete, Mangold, die ersten Buschbohnen und Stangenbohnen ausgesät sowie Gurken und
Kürbisse, falls diese nicht schon in Töpfen vorgezogen wurden. Radieschen werden alle 14 Tage ebenso ausgesät wie die Sommersorten
des Rettichs. Für die Saat von Zuckererbsen und Zuckermais ist es nun ebenfalls warm
genug. Auch Chicorée sollte schnellstens ausgebracht werden. Etwaige Lücken auf
den Beeten sind mit Schnitt- und Pflücksalat zu schließen. Auch wärmebedürftige
Küchenkräuter wie Majoran und Basilikum sind jetzt an der Reihe.
Unabhängig von den Eisheiligen ist auch jetzt Pflanzzeit
für alle Kopfkohlarten, Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Kopfsalat, Fenchel, Porree und
Rosenkohl, denn gerade neue Züchtungen haben eine ausgesprochen lange Entwicklung. Nach
den Eisheiligen werden Zucchini, Kürbisarten, Neuseeländer Spinat und Sellerie
gepflanzt. Alle Setzlinge müssen vor dem Pflanzen gut abgehärtet sein, damit sie danach
zügig weiterwachsen.
Alle frisch gesetzten Pflanzen sind ausreichend zu
wässern, wenigstens so lange, bis sie angewachsen sind. Saaten dürfen ebenfalls nicht
unter Wassermangel leiden. Bis die Pflanzen die Erdoberfläche komplett mit ihren
Blättern decken, sollte außerdem gemulcht werden. Dazu empfiehlt sich organisches
Material wie gehäckselte Gartenabfälle, gemischt mit Grashalmen vom Rasenschnitt.
Außerdem muss immer wieder flach gehackt werden, besonders nach jedem ausgiebigen Regen,
sobald die Erdoberfläche genügend getrocknet ist. Auf diese Weise bleiben auch die Beete
unkrautfrei.
Zu dicht stehende Saaten von Möhren, Radieschen, Rote Bete
und dergleichen müssen auf genügend Abstand von Pflanze zu Pflanze verzogen werden.
Auch Salate sollten eine besondere Beachtung finden, ihre
Angebotspalette ist außerordentlich groß. Bei der Auswahl sind nicht nur die grün- bzw.
gelbblättrigen Sorte zu berücksichtigen, sondern auch die rotblättrigen Arten sind in
Erwägung zu ziehen. |