| Spätgemüse ist abzuernten und einzuwintern.
Vor allem die Wurzelgemüse sind möglichst schnell zu ernten, allerdings möglichst an
einem trockenen Tag. Was nicht gleich gegessen oder konserviert wird, ist so zu lagern,
dass es frisch bleibt. Nur noch Rosenkohl, Porree und Grünkohl können im Garten bleiben.
Jedoch empfiehlt es sich in klimatisch kalten Regionen, Porree und Rosenkohl an einer
geschützten Stelle in Hausnähe, bis zum Verbrauch dicht an dicht einzuschlagen.
Schwarzwurzel und Pastinaken sind zwar winterfest, da sie jedoch bei länger anhaltendem
Frost nicht geerntet werden können sollten sie wie andere Wurzeln im Keller in Sand
eingeschlagen oder im Frühbeet untergebracht werden. Die
Bodenfläche der freigewordenen Beete ist komplett umzugraben und mit Nährstoffen zu
versorgen. Schwere Böden sind tief und grobschollig umzugraben, da sie sonst zu leicht
verdichten. Denn auch starke Regenfälle im Sommer setzen einer Bodenstruktur ziemlich zu.
Winterfröste machen grobschollig gegrabene Erde wieder locker. Auch eine Humus- und
Steinmehlzufuhr wirkt sich positiv aus.
Sollte ein Garten neu angelegt werden, dann empfiehlt es
sich die Erde im vorgesehenen Bereich des Gemüsegartens von einem
Bodenuntersuchungsinstitut prüfen lassen. Nach den Ergebnissen solcher Untersuchungen
lässt sich besser beurteilen, wie die Erde mit Kalk und anderen Nährstoffen verbessert
werden kann.
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