| Im November ist Pflanzzeit für viele
Obstgehölze wie Him- und Brombeeren, Stachel- und Johannisbeeren, Äpfel und Birnen,
Süß- und Sauerkirschen, sämtliche Pflaumenarten und Quitten. Die rechtzeitige Pflanzung
von Obstgehölzen im Herbst versetzt deren Wurzeln in die Lage, noch vor Beginn stärkerer
Fröste gut anzuwachsen, um so Frostattacken besser überstehen zu können. Außerdem sind
die Gehölze dann im Frühjahr voller Saft und Kraft, dass sie gut treiben und eventuell
sogar blühen. Aber auch der Auslichtungsschnitt von
Beerenobststräuchern sollte nicht länger aufgeschoben und vor dem Winter erledigt
werden. Selbstverständlich können auch Obstbäume geschnitten werden. Vor allem ältere
Exemplare haben es oft sehr nötig. In vielen Fällen bringt es die Bäume wieder in
Schwung und erleichtert die Pflege, wenn mit der Zeit zu hoch gewordene Kronen
herabgesetzt und anschließend ausgelichtet werden. Bei jüngeren Obstbäumen geht es eher
um einen Aufbau- und Ertragsschnitt.
Die Brombeeren sollten mit Fichtenreisig oder Rohrmatten
gegen die Wintersonne geschützt werden.
Bei Obstbäumen sind die Wurzelscheiben mit Kompost, Torf oder Humusdünger zu bedecken.
Besonders früh austreibende Arten sind für eine solche Behandlung, die zugleich auch
Winterschutz ist, dankbar.
Wer dabei ist, einen Garten neu anzulegen, sollte nicht nur
die Erde im vorgesehenen Bereich des Gemüsegartens von einem Bodenuntersuchungsinstitut
prüfen lassen, sondern auch dort, wo Obstgehölze wachsen sollen. Nach den Ergebnissen
solcher Untersuchungen lässt sich besser beurteilen, wie man die Erde mit Kalk und
anderen Nährstoffen verbessern kann.
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