| Bevor es kalt und frostig wird sind eventuell
noch einige frühjahrsblühende Blumenzwiebeln zu setzen, ist von Wegen und Rasenflächen
das Falllaub zu entfernen und dies über den Wurzelbereich von immergrünen Laub- und
Nadelgehölzen auszubringen, oder zusammen mit anderen Gartenabfällen zu kompostieren. Stauden sollten möglichst nur noch Anfang des Monats gesetzt
werden. Denn bis zu Beginn der Frostperiode müssen sie fest mit der Erde zu verwurzelt
sein, da der Frost sie sonst aus der Erde drückt und sie erfrieren.
Welke Stauden sind abzuschneiden, zu häckseln und
ebenfalls zu kompostieren. Im Steingarten und zwischen Rosen wird die Erde gelockert und
nach Bedarf Humus darauf verteilt.
Immergrüne Pflanzen sollten vor dem ersten Frost noch
einmal gründlich gegossen werden. Rhododendren sind locker mit Fichtenzweige gegen
winterliche Sonne und austrocknende Winde zu schützen. Auch Seerosen und Wasserpflanzen
sind einzuwintern. Blütensträucher wie Fingersträucher, Falscher Jasmin, Schneebeeren
und einige ausläuferbildende Wildrosen können geteilt werden und andere
Blütensträucher werden durch Stecklinge vermehrt. Diese werden nach dem Schnitt so tief
in sandig-humose Erde gesteckt, dass nur die oberste Knospe oder das oberste Knospenpaar
zu sehen sind.
Im November lassen sich noch Laub abwerfende Ziersträucher
und -bäume pflanzen. Allerdings sollten möglichst vor der Pflanzung, spätestens wenn
das Gehölz steht, die Triebe zurückgeschnitten werden. Je nach ihrer Länge sind sie um
ein Drittel oder die Hälfte einzukürzen, so dass die Gehölze im Frühjahr kräftig
durchtreiben. Die Pflanzen müssen vor dem Pflanzen mehrere Stunden tief ins Wasser
gestellt werden. Beschädigte und eventuell sehr lange Wurzeln werden zurückgeschnitten.
Die Ballen von Containerpflanzen müssen unbedingt vor dem Einpflanzen etwas aufgelockert
werden. Sie kommen mit den Ballentüchern in die Pflanzgrube. Erst wenn das Gehölz in der
Grube steht wird das Ballentuch aufgeknotet und seitlich etwas runtergeschoben. Nach der
Pflanzung ist immer gut zu wässern und die Erdoberfläche im Wurzelbereich mit humosem
Material abzudecken.
Nach abgeschlossenem Laubfall sind die Hecken stärker
zurückzuschneiden und die Blütensträucher auszulichten oder zu verjüngen. Allerdings
Sträucher die im Frühjahr blühen wie Forsythie, Zierjohannisbeere, Flieder oder
Zierquitten, werden jetzt nicht geschnitten.
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