| Mit den noch schönen, blühenden Herbstblumen
können die entstandenen Lücken in Kübel und Kästen geschlossen werden. Für den Platz
der frei geworden ist stehen auch niedrigblühende Chrysanthemen, Silberblatt,
Zwergnadelgehölze, Efeu und Strauchveronika, mit ihren spät im Jahr weiß, violettblau,
hellblau oder violett-roten Blüten, zur Verfügung. Strauchveronika will kühl - aber
frostfrei stehen - und gut feucht gehalten werden. Die
Pflanzen werden etwa zeitgleich mit Herbstheide angeboten und ergeben hübsche
Kombinationen in Trögen und Kübeln.
Die Kübelpflanzen sind einzuräumen und ins Winterquartier
zu bringen. Dieser Raum sollte so hell wie möglich sein und darf niemals über +8°C warm
werden. In warmen Kellern ist allerdings besonders auf einen hellen Standort zu achten.
Der Schnitt der Geranien, Fuchsien, Engelstrompeten, Margeritenbäumchen erfolgt am besten
vor dem Einräumen, um eine Weiterentwicklung der Pflanzen im Winterquatier gleich von
Anfang an zu unterbinden.
Es gibt aber auch die Möglichkeit Margeritenbäumchen,
Feigen, Bleiwurz, Palmen und andere Kübelpflanzen in einem Wintergarten, hellen Flur oder
Treppenhaus zu überwintern. Bei ständigem Entfernen von allem Abgeblühten können
beispielsweise Margeritenbäumchen den ganzen Winter über blühen. Eine absolute Ruhezeit
dagegen benötigen Engelstrompeten, die sich mit einem ständigen Blühen erschöpfen
würden. |